Briefe aus Chrysos 8

Mein gütiger Vater, liebe Mutter, ich kann keine Worte finden für meinen Schmerz. Es ist wahr, auf mein Geheiß hin wurden die toten Minensklaven am Weg entlang aufgepflockt, damit ihre Leiber den Nordleuten zeigen, was wir von Ihresgleichen halten. Im Nachhinein betrachtet war diese Provokation kein guter Gedanke, aber wie hätte ich auch ahnen können, … Weiterlesen

Weh, wer zu spät bereut!

Shamoni war es, die Amira und Helena im Mädchenzimmer fand. Die eine niedergeschlagen, gefesselt und geknebelt, die andere eingepfercht in einer Kleidertruhe. Laut Wachen hatte niemand den Palast betreten, allerdings hatte auch niemand bemerkt, wie es Dionyza gelungen war den Palast zu verlassen. Ihre Fußspuren entlang der rückwärtigen Palastmauer zeugten von einem waghalsigen Kletterakt über … Weiterlesen

Der Tanz von Leben und Tod

Amira war mit dem Kleinen im Tempel gewesen und hatte ein Gebet für Meona gesprochen und um Gesundheit für die beiden Kinder gebeten, die sie in sich trug und die ihr mit dem Wachsen das Leben zunehmend beschwerlich machen. Jede Bewegung schien ihr anstrengend zu sein und Laertes, der sowohl seinen Willen wie auch seine … Weiterlesen