Countdown und Überzeugungsarbeiten

Kommenden Sonntag ist es soweit und Kasra wird in Morpheus‘ Reich eintauchen und der Traumschleier legt sich über die Stadt.  Ich für meinen Teil freue mich sehr drauf, aber wie immer gibt es im Vorfeld jede Menge Unsicherheiten. Nein, eigentlich nicht wie immer, denn Beric und ich sind mittlerweile ziemlich verwöhnt, besonders von den Mitspielern, die uns bis Victoria begleitet haben und einfach ooc-angstfrei und ziemlich genial gespielt haben, egal in welchem Setting. Für Kasra ist das aber neu und unbekanntes Terrain und es setzt damit die entsprechenden Unsicherheiten frei. Ich bin jedenfalls an der Stelle froh, mal NICHT Owner zu sein und mich auf das Rollenspiel konzentrieren zu können.

Nach wie vor können wir noch entspannte und kreative Mitspieler brauchen. Also wer Lust hat, kann sich gern melden. Entweder als Besucher oder für den gesamten Zeitraum mit einer festen Rolle. Ich sehe jede Menge Potential für beides.

Anbei füge ich unten eine kleine Zusammenfassung des Bandes bei, der sich mit den Silbermasken von Tharna beschäftigt. Wichtig ist, dass wir nicht die Silbermasken von Tharna nachspielen. Die Grundidee stammt nur aus diesem Band und wir werden sehen, was im Rollenspiel in der Interaktion mit allen Spielern daraus wird.

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Der Geächtete von Gor / Tharna, die Stadt der Silbermasken

Rahmenhandlung:

In “Der Geächtete von Gor” findet der nach Gegenerde zurückkehrende Tarl Cabot seine Heimstein Ko-ro-ba zerstört vor. Da die Städte Gors als nicht besonders gastfreundlich gelten, wendet er sich gen Tharna – der einzigen Ausnahme von dieser Regel. Dort hofft er einen Tarn kaufen zu können, der ihn auf seiner Reise zu den Priesterkönigen im Sardar schneller voranbringen soll.

Tatsächlich hat die Stadt Tharna den Ruf gastfreundlich gegenüber Fremden zu sein und Tarl hält sie ironischerweise für fortschrittlich auf Gor, weil dort die Frauen nicht weggesperrt werden, sondern sogar die hohen Ämter bekleiden. Es ist klar, dass Norman dieses irdische Meinungsbild zur Sanftmut der Frau und deren positiven Einfluss auf Herrschaftsstrukturen widerlegen wird im Verlauf der Romanhandlung. Tarl Cabot entkommt sowohl den grausamen Spielen der Silbermasken als auch den Minen und rettet obendrein Tharna.

Am Ende setzt Tarl die geläuterte Tatrix Lara wieder auf den Thron, die ihm natürlich in Liebe verfallen ist. Sie spricht auch das Urteil über die verbleibenden Silbermasken:
Alle müssen sich binnen sechs Hand einem Mann als Gefährtin andienen, der hat dann die Wahl die Frau zur Gefährtin zu nehmen oder zu versklaven oder ganz abzulehnen und sie muss sich einen anderen suchen. Wer am Ende der sechs Hand keinen abbekommen hat, wird versklavt von der Stadt.

Machtverhältnisse in Tharna unter den Silbermasken:

Tharna wird regiert von der Tatrix Lara, die als einzige Frau eine Maske aus reinem Gold trägt. Auch Gewänder und Handschuhe werden als golden beschrieben und es ist von Roben der Verhüllung die Rede. Die anderen Frauen der Stadt tragen silberne Masken, die alle das identisch schön-eiskalte Antlitz der goldenen Maske der Tatrix ziert. Zweite Frau von Tharna ist Dorna, die Stolze, die selbst nach der Macht strebt und sich als noch erheblich grausamer entpuppt als Lara selbst.
Es gibt kaum sichtbare Sklavinnen und Sklaven in der Stadt. Freie Männer sind weitgehend entrechtet und vegetieren freudlos dahin.

Bräuche und Gesetze:
1. Jeder fremde Mann, der die Stadt betritt, wird in der Regel nach einer bestimmten Frist versklavt und in die Minen geschafft um sich dort zu Tode zu schuften. Das erklärt den immensen Reichtum von Tharna.
2. Der Reichtum wird in Tharna nicht zur Schau gestellt, die Stadt wird als zierlos, düster und trostlos beschrieben. Selbst im Palast ist der einzige Schmuck das Abbild der goldenen Maske, das über dem Thron aus reinem Gold hängt. Laras Thron. Diese goldene Maske ziert auch die Helme der Wachen.
3. In Tharna selbst gibt es keine Sklavinnen mehr und auch keine Pagatavernen. Überhaupt ist den Männern jede Sinnenfreude verboten. So werden sie auch als bleiche, schwache Typen beschrieben, die schon längst nicht mehr wissen, dass sie eigentlich Männer sind. Passend dazu tragen sie alle die gleichen grauen Tuniken und Umhänge in grau, Kastenfarben sind lediglich als Schulterabzeichen oder Schärpen noch zu erkennen.
4. Männer, die es sich leisten können, haben eine Villa außerhalb der Stadt – es wird ein Krieger als Beispiel genannt. Dort erhalten sie sich ihre Männlichkeit, dorthin entführen sie auch gern Frauen und halten sich dort die Sklavinnen, die in der Stadt selbst verboten sind.
5. Die Kaste der Gaukler und Sänger ist in der Stadt Tharna geächtet, weil sie Vergnügen in die Stadt bringen könnte und in den Herzen Unerwünschtes zu entzünden vermag.
6. Vergnügen und Liebe gilt als etwas, das den Menschen zum Tier degradiert. Männer werden oft abfällig als Tiere bezeichnet von den Silbermasken. Aber auch Frauen, die sich der tierischen Liebe hingeben, werden bestraft und als Sklavinnen auf die Felder außerhalb von Tharna verbracht.
Die Fortpflanzung läuft in Tharna also nicht über körperliche Liebe, sondern wird offenbar als eine Art künstliche Befruchtung von der grünen Kaste durchgeführt.
7. Es gibt die “Spiele von Tharna”, wo versklavte Männer zur Belustigung der Silbermasken gegeneinander in grausamen Kämpfen antreten und sich gegenseitig töten müssen. Dabei müssen sie Lieder wie dieses hier singen:

„Obwohl wir nur niedere Tiere sind
die nur zu Eurer Bequemlichkeit leben
nur zu Eurem Vergnügen sterben,
beten wir die Masken Tharnas an.
Heil den Masken Tharnas!
Heil der Tatrix unserer Stadt!“

8. Vor der Zeit der Silbermasken und danach gibt es in Tharna folgendes Unterwerfungsritual:

“Ursprünglich gab es ein Ritual der Unterwerfung durch das die Männer Frauen versklavten. Es gehörte zum Ritual, dass die Gefangene mit gelben Bändern gefesselt und auf einen scharlachroten Teppich gelegt wurde. Die Farbe gelb symbolisierte Talenderblumen, ein Symbol für Weiblichkeit und Liebe. Die Farbe Rot symbolisierte Blut und vielleicht auch Leidenschaft. Danach hielt der Mann ein Schwert an die Brust der Frau und sprach die rituellen Sätze der Versklavung.

Weine, freie Maid.
Erinnere Dich Deines Stolzes und weine.
Erinnere Dich Deines Lachens und weine.
Erinnere Dich, dass Du mein Feind warst und weine.
Nun bist Du meine hilflose Gefangene.
Erinnere Dich, dass Du Dich mir entgegen stelltest.
Nun liegst Du zu meinen Füßen.
Ich habe Dich mit gelben Bändern gebunden.
Ich habe Dich auf einen scharlachroten Teppich gelegt.
Deshalb beanspruche ich nach den Gesetzen von Tharna Besitzrecht über Dich.
Erinnere Dich, dass Du frei warst.
Wisse, dass Du jetzt meine Sklavin bist.
Weine, Sklavenmädchen.

Dann öffnete der Mann ihre Fußfesseln und nahm sie sexuell, vervollständigte damit das Ritual.”1

1 Quelle: gegenerde.de

 

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