Henri und die Befehlsgewalt

Leclerc. Bettencourt war ihm seinerzeit in Roissy gefolgt und war damit Luiz Talleyrand in die Fänge geraten und hatte sich immer tiefer in das luxuriöse Netz fallen lassen, dass er zu spinnen im Begriff war. Damals hatte sie Leclerc als distanzierten und ihr weit überlegenen, souveränen Mann kennen gelernt. Das war er sicher auch jetzt noch, aber Henri Leclercs Haltung zu ihr hatte sich deutlich gewandelt. In seinen Augen hatte sie die Seiten gewechselt.

Er hatte nicht mehr die schüchterne, mit erotischen Dingen weitgehend überforderte Studentin vor sich, als die er sie damals kennengelernt und in gewisser Weise für Talleyrand auf die Probe gestellt hatte. Nein, Bettencourt hatte die Transformation abgeschlossen und war zu einer Frau geworden. Zu einer erotisch sehr fordernden und verführerischen Frau und überdies war sie nach der Scheidung seines Chefs zumindest in Leclecs Wahrnehmung zur Frau an dessen Seite avanciert.

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Leclerc, der lange beim Militär gewesen war, hatte die Denkweise, die die Welt in Befehlsgeber und Befehlsempfänger unerteilte, nicht nur übernommen, sondern sie war ihm in Fleisch und Blut übergegangen. Bettencourt las in seinen Augen diese Veränderung, die sie erstaunte. Sie hatte mit ihm die Insel erkunden wollen, denn bei ihm fühlte sie sich sicher und sie wusste, dass Talleyrand zu ihrer beider Schutz keine Dilettanten einstellen würde. Jetzt saß sie hier oben vor ihm auf der Liege, nackt, denn sie waren auf der Insel weit und breit die einzigen menschlichen Wesen und Luiz mochte sie nach wie vor nackt und nur mit dem Halsband bekleidet, wenn sich die Gelegenheit bot. Und es war ihr gelungen, Leclerc in Verlegenheit zu bringen. Er wandt sich unter ihren Blicken, wagte es aber auch nicht ihr den Wunsch zu verweigern. Daher streifte er seine Shorts ab und stand schließlich nackt vor ihr, irgendetwas von „Badehosen noch auf dem Schiff“ murmelnd.

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Die kleine Lounge mit Blick auf den rückwärtigen Teil der Lagune lag etwa 400 Schritte vom Haupthaus entfernt. Bettencourt wusste, dass Luiz schlief, aber im Gegensatz zu Leclerc verschwendete sie keinen Gedanken darauf was er davon halten mochte, dass sie gerade Leclercs Schwanz wollte und im Begriff war ihn sich zu nehmen. Leclerc hatte eine Erektion und rang sichtlich um Fassung, als sie eine Hand um seine Schwanzwurzel legte und mit der anderen begann seine Hoden zu streicheln.

„Madame Bettencourt….“, die Nöte eines Autoritätenkonflikts bebten in seiner Stimme.

„Hat Luiz nicht gesagt, sie sollen sich hier ein wenig entspannen, Henri?“ Zu ihrer Überraschung spürte sie etwas in sich, das ihr weitgehend fremd war. Damals, nach der Entführung, war es kurz in ihr aufgeblitzt, hatte sich dann aber einem wilden Tier gleich, wieder beruhigt, als die Gefahr vorüber war und Luiz mit ihr Neuville-sur-Mer verlassen hatte und in die Ferne gezogen war.

Sie wollte bestimmen. Sie sog Leclercs Nöte und sein Zaudern auf und erfreute sich an seiner Verlegenheit. Aber vor allem Dingen wollte sie, dass er tat, was sie wollte. Und jetzt wollte sie dieses Gefühl auskosten, dass er ihr zu Willen sein musste. Seine Unsicherheit erregte sie über alle Maßen. Schließlich legte sie ihre Lippen um seinen Schwanz, der schon jetzt  so hart und so heiß war, wie sie es sich wünschte. Damit verlieh sie ihren Worten zwar keinen Nachdruck, brachte aber Leclerc über den Punkt der Geilheit hinaus, der noch viele Gedanken zuließ. An seinem harten Schwanz führte sie ihn nun zu den Polstern und brachte ihn dazu sich flach auf den Rücken zu legen. Einer sehr geraden Palme gleich, stand sein Schwanz nun, gehalten von ihrer zarten Hand, senkrecht in die Luft, feucht glänzend von ihrem Speichel.

Wenige Augenblicke später kniete sie über ihm, führte seinen Schwanz einige Male durch ihre feuchte Spalte und tat in deutlichen Worten ihre Absicht kund. „Ich werde Sie jetzt ficken, Henri.“

Stocksteif in allen Belangen lag er unter ihr mit weit aufgerissenen Augen. Sein Zinnsoldat stand stramm und sie senkte sich langsam und wonnevoll ab. Ließ ihn zunächst eintauchen zwischen ihre Lippen, die Beine weit geöffnet, damit er zusehen konnte, dann presste sie sich auf ihn, ließ ihn tiefer und tiefer kommen und begann dann, sich auf ihm zu bewegen. Dass sie schnell sein  musste, stand außer Frage, aber sie selbst hatte durch die ungewohnte Machtkonstellation bereits das Hochplateau der Ekstase erreicht, als sie seinen Schwanz ganz in sich spürte. Es bedurfte nicht mehr vieler Reize. „Fassen Sie meine Brüste an, Henri. Jetzt sofort….“ sehr bestimmend klangen die Worte nicht mehr. Sie keuchte. Schließlich spürte sie seine Hände an ihren Brüsten, seine Finger an ihren Nippeln. Und ließ sich gehen.

Henri, am Rande jeder Möglichkeit sich noch weiter zu beherrschen, begann zu keuchen und sein Gesichtsausdruck veränderte sich. Gerade noch rechtzeitig erlangte sie die Kontrolle zurück und stieg von seinem Schwanz, nahm in fest in ihre Hand und dirigierte ihn dorthin, wo sie seinen Saft SEHEN wollte. Warm rann ihr seine Lust über die Finger, über die Hand und über die Spalte und ihren Venushügel.

Der Moment, in dem sie die Hilflosigkeit in Leclercs Augen las, war fast so erregend wie der Höhepunkt zuvor. Sie bebte noch einmal nach und genoss die warme Produktion seiner Lenden auf ihrer Haut.

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***

Allmählich kehren sämtliche Lebensgeister für entspanntes Rollenspiel wieder zurück und damit fluten auch die Ideen wieder herein, wie durch eine enge Schleuse, die geöffnet wurde.  Die letzten Wochen haben uns einige Änderungen in der Landschaft und im Verhalten der Rollenspieler erkennen lassen. Gestern haben wir mit einigen Leuten kurz gesprochen über das, was uns in den Sinn kam in Beobachtung dieser Veränderungen. Bevor man etwas beginnt, weiß man nie, ob es sinnvoll ist oder funktionieren wird. Aber das hat uns noch nie gestört.

Eines ist aber sicher. Wir wollen nicht mehr zurück in die Administrative. Der Weg ist ein anderer.

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