Die Top 5 der SL-Gor-RP-Bullshits

5. Liebesheirat wider jede Vernunft

Tatrix vergefährtet Bäcker aus Liebe. Leute, mal im Ernst, es wäre noch schlüssiger, dass der Bäcker die Tatrix versklavt, als dass die sich den zum Gefährten nimmt. Es ist sogar total unwahrscheinlich, dass der Bäcker und die Tatrix überhaupt in einen Kennenlernsituation geraten, in der sich LIEBE ergeben könnte. Bei Vergefährtungen hat man drei Dinge im Blick: Die Kaste. Die Familieninteressen. Den Sozialstatus.

Macht euch einfach eine Liste, ob die gewünschte Gefährtenschaft goreanisch ist:

a) Ist die Person in meiner Kaste oder in einer darüber?

b) Ist meine Familie einverstanden?

c) Wertet die Person meinen Sozialstatus auf durch hohes Amt oder Vermögen?

Muss einer von euch alle Fragen mit NEIN beantworten, dann denkt nochmal drüber nach oder seid euch bewusst, eine Special Snowflake im Geisterfahrermodus zu spielen, die mit allen möglichen üblen und unangenehmen Konsequenzen leben muss.

Der Zentralgorenaer hat ein starkes KASTENBEWUSSTSEIN. Nehm es einfach mal zur Kenntnis und erwartet nicht von euren Mitspielern, dass sie keines haben, weil es euch grad so passt.

 

4. Kasten wechseln wie die Unterhosen

Erstaunlich, wie in SL-Gor alle mit offenen Armen in ihrer jeweiligen Wunschkaste Aufnahme finden. Notfalls zaubert man sich ein Dokument her, nach dem Outlaw Fast Bow oder Nordfrau Snow White in ihrer Vergangenheit plötzlich Eltern haben, die mal irgendwann im Süden gelebt und dort Mitglied einer Kaste gewesen sind. Mit so einem Wisch können sie es dann versuchen.

Nun sollte eigentlich Folgendes geschehen: In 95% aller Fälle lehnt die Kaste ab. Wer auch immer damals beschlossen hat in Norden Met zu saufen und Langschiffe zu schnitzen, hat es eben verkackt und sich anders entschieden. Kaste aufgegeben, Kaste verloren, fertig.

Hat die Kaste gerade BEDARF, entscheidet sie sich gegebenfalls für eine Aufnahme. Aber nur DANN. Die meisten vergessen dem Umstand, dass die Kaste auch ein System für Sozialleistungen ist. Witwen und Waisen werden so versorgt. Man kümmert sich um Hinterbliebene. Die Kaste sorgt für ihre Mitglieder.

Und hier wird hoffentlich auch dem Letzten klar, dass die Kaste nicht wahllos Leute aufnehmen kann.

Folgendes Instrument ist günstig und schlüssig um die Kaste zu wechseln (zumindest bei Frauen): eine Gefährtenschaft mit einem, der in der Wunschkaste ist.

Als Mann? Mal ehrlich, warum sollte ein goreanischer Mann seine Kaste wechseln wollen? Der wird exakt für ein Leben in seiner Kaste erzogen und ist stolz darauf. Also solange ein Mediziner nicht beim Anblick von Blut das Kotzen anfängt…

 

3. Versklavung ohne Konsequenzen

Sehr beliebt im Gor-RP! Die Freie Doria Dummfug unterwirft sich aus Liebe. Wird freigelassen. Ist danach wieder Doria Dummfug wie sie es vorher war. Sie ist sofort wieder aufgenommen in ihrer kuschligen kleinen Gemeinschaft, hat wieder ihre Kaste, die Familie öffnete ihr die Arme, alle finden es ganz toll. So kommen die grauenvollsten, irrsinnigsten SL-Gor-Lebensläufe zustande.

Hört meine Stimme der Setting-Vernunft: Wer versklavt wird, verliert seine komplete Identität. Doria Dummfug hört auf zu existieren. Sie verliert ihre Kaste (was das bedeutet, darauf komme ich noch zu sprechen). Sie verliert ihr ANSEHEN und zwar FÜR LANGE oder IMMER. Sie verliert ihre Familie. Für ihre Familie ist Doria Dummfug damit gestorben und zwar für immer. Kein Mensch, auch nicht eine Tatrix oder Marlenus selbst, kann ihr ihr altes Leben zurückgeben. Sie verliert nicht nur ihre Kaste akut, sondern auch ihr Geburtsrecht und damit ihr Recht erneut in diese Kaste aufgenommen zu werden.

Am besten zieht sie in eine andere Stadt und baut sich ein neues Leben auf in der Hoffnung, niemand entdeckt ihr Brandzeichen!

Wer also denkt, er kann durch Versklavung einer Strafe für ein Verbrechen entgegen oder sich mal eben eine besondere Episode romantischer Hingabe gönnen, sollte sich zugunsten des Settings und der Immersion seiner Mitspieler, gut überlegen, ob er bereit ist das in voller Konsequenz zu spielen.

 

2. Goreaner sind kinderlieb.

Ja, das sind sie ganz bestimmt. Besonders bei ihren eigenen Kindern! Bei Kindern von Fremden und Feinden nehmen sie es da nicht so genau, die werden gern schonmal als Sklaven gekauft. Sklavenkinder werden gezüchtet und zwar nicht im Garten Eden, sondern im unterirdischen Kennelanlagen wie beim polnischen Hundewelpenmassenzüchter. Kinder werden schon als Arbeitssklaven gebraucht, weil ihre Hände kleiner und sie im Ankauf billiger sind.

Es gibt eine Stelle in einem der Bücher, in der von einem Sklavenmädchen die Rede ist, die aufwächst wie eine Freie und gar nicht weiß, was sie ist. Und warum? Weil es der verdammte Drecksack, der ihr Besitzer ist, amüsanter findet den Schock ihrer Bewusstwerdung mitzuerleben. Klar, in euren Augen war der kinderlieb. People, are you serious? Der Mann ist nach goreanischem Maßstab gesund und an seinen eigenen Freuden interessiert, aber in unserem Sinne ganz sicher NICHT kinderlieb.

Ist euch eigentlich klar, dass Kinderschutz, wie wir ihn heute leben, ein historisch extrem junges Phänomen ist? Das Bewusstsein, dass man Kinder in irgendeiner Form schützen müsste oder auf ihre Entwicklung besonders achtgeben müssen, wuchst erst im 19. Jahrhundert so langsam heran.

Eine schwangere Frau zu versklaven, ist übrigens ein geniales Schnäppchen für einen Goreaner. Kauf eine, bekomme zwei! Denn das Kind gehört mitnichtem dem Vater, der es irgendwann gezeugt hat, sondern wird als Sklave geboren. Wenn der Vater es haben will, muss er sich was einfallen lassen um es zu bekommen. Was im Bauch der Mutter ist, gehört rechtmäßig dem Besitzer der Mutter.

 

1. Goreaner sind nicht grausam.

Gott im Himmel! Muss ich das wirklich im Detail erklären? Goreaner versklaven Menschen, bestrafen sie bei Nichtgehorsam, durchschneiden geflohenen Sklaven die Sehnen oder lassen die von Sleens fressen. Sie führen Spiele in Arenen durch, bei denen Verbrecher, Kriegsgefangene und Sklaven haufenweise zur Belustigung ums Leben kommen. Männliche Sklaven schuften sich in Minen zu Tode, die einem Konzentrationslager nicht ganz unähnlich sind. Sie töten Feinde, führen Kriege, sie beseitigen Gegner, verfüttern unwillkommene Gäste an Kellerbestien. Sie hacken Dieben die Hand  ab und pfählen Verbrecher und Feinde.

Aber sie sind nicht grausam? Du hast Recht, denn der Goreaner betrachtet das alles nicht als grausam. Für ihn ist das das Naturrecht, das Recht des Stärkeren. Ein Gorenaer ist also in seinem Wertesystem nicht grausam. Er hat immer einen für ihn guten Grund zu versklaven, zu verstümmeln, zu morden und sobald ein Goreaner einen Grund sieht, ist er nicht grausam, sondern handelt klug im Rahmen seiner Möglichkeiten.

Und glaubt mir, Sklaven als Ware zu brandmarken, auch wenn eine Sklavin noch recht jung erscheint, das fällt für einen Goreaner ganz sicher NICHT unter Grausamkeit, sondern unter Notwendigkeit, wenn sie Handelsware ist.

***

Der dem ganzen zugrundliegende pechschwarze Sarkasmus, mit dem Norman diese Welt der goreanischen „Gerechtigkeit“ darstellt, ist für mich das größte Lesevergnügen, wenn ich ehrlich bin. Wer nicht checkt, dass hier eine sozialdarwinistische, gewalttätige Welt dargestellt wird, der muss echt auf beiden Augen blind oder blöd sein. Gerade diese Betonung von Naturliebe oder vom Hang für Schönes und Poesie, die wird immer isoliert gern rausgenommen um dann Woodstock unter Wikingern auszuleben.

Aber was soll’s. Ich meine, wenn die Menschen sich RL so harmoniebedürftig zeigen würden, wie in Sl-Gor, gäbe es keine Ausbeutung mehr auf der Welt, keine Festung Europa, keine ersaufenden Flüchtlinge, keine zu Tode gepeinigten und hingerichteten Menschen. Ich würd mir echt wünschen, dass die Leute ihr Gutmenschentum, das sie im RP-Setting gern vor sich hertragen wie eine Flagge, einfach RL ausleben würden. Das wäre dann irgendwie sympathisch und sinnvoll zugleich.

Nehmt’s mir nicht persönlich, aber das musste mal raus.

Und ich muss hoffentlich nicht mehr extra betonen, dass ich allen liebesbedürftigen, ungrausamen, voll netten und nicht nachtragenden und für soziale Gerechtigkeit eintretenden Gor-Chars ein total tolles Woodstock-RP wünsche! Viel Spaß dabei!

Und wer jetzt brummelt – bäh, die Nea spielt ja selbst Liebeskacke. Ja, spielt sie. Die Nea hat auch schon viel Bullshit gespielt, aber ehrlich, zumindest war mir bewusst, dass ich Bullshit spiele, wenn ich welchen gespielt habe und fand mich in dem Moment selbst nicht besonders schlüssig. Wenn mir einer kommt und sagt – oh Mann, ich hab mich da in eine Sackgasse gespielt, ich muss jetzt mal was spielen, was eigentlich so nicht der Bringer ist – dann finden wir sicher eine Lösung. Aber wer Bullshit spielt und das auch noch als tolles RP verkaufen will, für den schreib ich gerne solche fiesen kleinen Blogbeiträge.

Passend dazu gibt’s ein harmonie-orientiertes Artikelbild.

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Comments
87 Responses to “Die Top 5 der SL-Gor-RP-Bullshits”
  1. Adran sagt:

    Ich bin geneigt dir an zwei Punkten zu widersprechen:

    Zum einen – das Wort „Gutmensch“ ist ein absolutes Unwort, und sollte in der Nazikiste aus der es stammt beerdigt werden. Mittlerweile ist es ja schon fast allgemeiner Sprachgebraucht.

    Zum zweiten – Norman meint da nix schwarzhumorig. Gor hat nicht einen Funken augenzwinkernder Leichtigkeit, das ist bierernst gemeint. Die Gegenerde ist TOLL und die Gegenerde ist nicht GRAUSAM sondern nur gerecht und natürlich. Ein normal sozialisierter Mensch findet das natürlich alles abartig – und an der Stelle muss man den „Goreanern sind nicht grausam!!!!!111“ Leuten zugute halten, das immerhin ihre Moral noch funktioniert. Sie kennen nur den Hintergrund nicht.

    • neanarstrom sagt:

      Ich sehe das anders. Ich traue Norman Ironie zu in dem, was er da schreibt. Und ich lese es auch in bestimmten Szenen so.
      Aber das fällt sicher in den persönlichen Dialog mit dem, was man zwischen den Zeilen sieht oder auch nicht. So viel Interpretationsspielraum gestehe ich jedem Leser zu.

      Funktionierende Moral, ja. Nur leider auf dem falschen Sektor angewandt. ^^

  2. ganzbaf sagt:

    kastenwechsel, mediziner, blut, kotzen und so. offen gesagt, wenn ich im städtchen sehr relevant gesellschaftlich und politisch aufsteigen kann, dann würde ich sogar als mediziner z. b. in die rote kaste wechseln. hier ein „fiktives beispiel“ für den allseits beliebten lomerus:

    lomerus hat es durch takt- und mitgefühl geschafft, vom hohen rat zum administrator gewählt zu werden. nun möchte er dem hohen rat einen längeren urlaub gönnen und ihn in rente schicken. ergo, würde er den krieg gegen die voskpiraten als krieg bezeichnen und ein ubarat ausrufen. schwupps wird im selben zuge die kaste gewechselt und die rote tunika übergeworfen, die er unter dem thron vesteckt hatte, um als ubar weise und milde die schäfchen zu regieren. 😉

    keine ahnung, ob das geht oder ob das möglich wäre. zudem wäre es ein sehr zeitlich begrenztes rp, da sicher schon die meuchelmörder ihre messer wetzen würden. aber sinn für die karriereleiter würde es machen, meiner meinung nach.

  3. In der Auflistung fehlt noch der Evergreen überhaupt, nämliich dass ein halbes Dutzend Panther, Mambas oder Piraten mit Wuzziwaffen ausreichen, um eine befestigte Stadt mit ausgebildeter Stadtwache errfolgreich einzunehmen, zu halten und zu plündern.

  4. tarja sagt:

    Guten Morgen,

    auch dir kann einmal etwas quer liegen. Der ganze Post liest sich in den 5 Punkten liest sich nach dem Motto „SO und NICHT anders“

    Es scheint als habe sich zum Beispiel der Punkt 4. Kasten wechseln wie die Unterhosen, erst seit kurzem heraus kristallisiert. Über den Juli hinweg wurde es doch auch in Victoria, von Aurora, so gespielt auch akzeptiert und von ihr im Block:
    http://www.liliasdiarys.blogspot.de/2014_07_01_archive.html

    auch geschrieben. Die Aufnahme in die Kriegerkaste lag dann sehr nahe, mit dem Ausscheiden der Zwei zusammen.

    Bei all den Punkten bitte ich nur, den Luther’s Scrolls
    81. Using Book Quotes
    Advice on using Gorean quotes to support propositions.
    http://www.gor-now.net/delphius2002/id148.htm
    sich zu Herzen nehmen. Leider nur in Englisch, gerade zu diesem Punkt 2. Goreaner sind kinderlieb. Besagte Sklavin die du erwähnst wurde vielleicht nicht in deinen zum Vergleich herangezogenen „…unterirdischen Kennelanlagen wie beim polnischen Hundewelpenmassenzüchter“ aufgezogen.
    „Weil es der verdammte Drecksack, der ihr Besitzer ist, amüsanter findet den Schock ihrer Bewusstwerdung mitzuerleben.“, besagter Schock wäre um einiges geringer gewesen.

    grüße Tarja

    • neanarstrom sagt:

      Ich glaube du hast meinen Text nicht verstanden, Tarja. Das macht aber nichts, weil ich deinen auch nicht verstehe.

      • tarja sagt:

        ja da muss ich dir zustimmen, die „Die Top 5 der SL-Gor-RP-Bullshits“ hast du auf Grund deiner Erfahrung ermittelt?

        Was mich stört ist Verallgemeinerung in dem Post.

        So spielt man eine goreanische Rolle mit einer Lebenslinie. Das es vielleicht einigen klar ist, das man das Kastenhüpfen so nicht praktizieren sollte, es vielleicht auch andere Gründe dafür gibt warum man es doch tut.

        Was ich gerne Wissen würde ist, wo du das in den Büchern gelesen hast, das die Sklavenkinder in den Kennelanlagen aufgezogen werden. Sicher ist es möglich doch wird es die Regel sein? Ein Grund für die Sklavenzucht, so wurde es Aufgeführt die Zucht von Exotensklaven.

        Es wird auch gegensätzlich mit dem prozentualen Sklavenanteil in Höhe von 1-2% auf ganz Gor und z.B. in Ar mit 20% argumentier und selbst unter Punkt 1. deiner Aufzählung argumentierst du teilweise gegen den Punkt 2.
        „Kinder werden schon als Arbeitssklaven gebraucht, weil ihre Hände kleiner und sie im Ankauf billiger sind.“
        “ Sie führen Spiele in Arenen durch, bei denen Verbrecher, Kriegsgefangene und Sklaven haufenweise zur Belustigung ums Leben kommen. “

        Warum sollen die billiger sein? wenn doch wie du beschreibst so mit potenzieller Arbeitskraft umgeht?

        Welche Bereiche im goreanischen Leben benötigt man unbedingt kleine Hände? als das es sich lohnen würde, das Züchten aus dem Nieschendarsein zu heben?

        Die Frage stellt sich schon und das möchte ich nicht von der Hand weisen was passiert mit den Kindern die durch Überfälle in die die Sklaverei wandern. Eine geringere Chance als Kind in die Sklaverei zu wandern, könnte sein wenn man in einer Stadt wie Ar lebt die von Cos? eingenommen wurde, denn man könnte Anführen: “ Wenn man dort Herrschen möchte was nutzt es mir die Bevölkerung zu reduzieren oder ganz gegen mich aufzubringen“

        Ich habe den LutherScroll gepostet weil er für mich nachvollziehbar und schlüssig in dem Punkt der Argumentationsfindung ist. Als Voraussetzung für eine Argumentation dienen ihm die Zitate.

        grüße Tarja

      • neanarstrom sagt:

        Ja, ich bin ein großer Fan der Luther Scrolls und sehe mich nicht im Widerspruch.
        In dem Text, den du eben verlinkt hast, geht es unter anderem um die irreführende Verwendung von Ausnahmezitaten zur Unterfütterung von Behauptungen, die Ausnahmen im RP als den normalen goreanischen Weg darstellen wollen. Er warnt davor, das zu tun, weil Buchzitate immer im Kontext einer speziellen Situation zu sehen sind.

        Von daher wirst du jetzt nicht ernsthaft von mir eine Zitateschlacht erwarten, hoffe ich?

      • tarja sagt:

        nein eine Zitatenschlacht erwarte ich nicht, doch habe ich meine Bedenken wenn man als Post-Auftakt schreibt: „Es gibt eine Stelle in einem der Bücher,…. “

        mir liegt auch nichts daran jedes bisschen auf die Goldwaage zu legen. Versuche es so zu verstehen, du hast gefragt und ich habe versucht zu Antworten und zum Teil zu begründen.

        Aber du machst das eben so clever wie Bart, um die Aufmerksamkeit auf die HP zu lenken.
        Schon zig Leute haben kommentiert. Was ich sehr gut finde du versuchst bei jedem Kommentar noch einmal darauf ein zugehen.

        Ich glaube ich hab alles soweit an deinem Pos oben kommentier und wünsche dir noch viel Spaß.

        grüße Tarja

  5. Und weil es so schön ist, fällt mir da noch ein Punkt ein, den viele von uns überstrapaziert haben: mal eben in 5 Minuten ein paar tausend Kilometer reisen, Met überall, Black Wine sowieso überall zu Spottpreisen und dergleichen mehr.

  6. KendrickMcMillan sagt:

    Ich habe da mal so ne Frage mit dem Norden und den Kasten (über diesen Gedanken brüte ich schon länger). Wenn ich, sagen wir mal in Brundisium wohne, plötzlich trifft mich die heilige Koksnuss und ich entscheide mich in den Norden zu gehen um dort nach dem elementaren Zerwürfnis des Seins zu forschen, sage aber niemandem Bescheid…..verkaufe mein Hab und gut und ziehe los. Woher weiß die Kaste, dass ich in den Norden gegangen bin? Nu bleib ich da 10 , 20 oder 30 Jahre, meine Kastenleute in Brundisium wissen immer noch nicht, dass ich im Norden bin. Nach 40 Jahren komme ich zurück und sage hier bin ich………

    Aber mal ganz deutlich gesagt: Würden die Gor Sims in SL bestand haben und nicht alle 3 Monate neue aus dem Boden wachsen und andere wieder verschwinden, sondern wirklich über Jahre beständig sein und wäre sich die Spielerschafft auch mal einig und könnten ihren OOC Dreck in der Kiste lassen, würde es weder Nordmänner im Süden ,noch Kastenhüpfer geben. So aber sind garantiert die hälfte der Gor Spieler ständig auf Wanderschaft um nach dem Platz zu suchen, wo sie ihr RP finden können…bis diese Sim wieder zu Grunde geht, weil die Owner sich Zoffen, die Gruppe Streit bekommt, oder weil die Kohle fehlt.

    Was die Versklavung ohne Konsequenzen angeht…….erzähl das bitte mal John Norman, der auf der einen Seite sagt, dass es so ist wie du es schreibst, auf der anderen Seite seinen knuffigen englischen Superhelden aber einige Male in den Kragen packt, der den wieder verliert und immer wieder Tarl Cabot ist und ohne rumschleimen in der roten Kaste bleiben darf….ja der darf sogar Pirat sein und ist dann immer noch in der roten Kaste und sein Papa hat ihn immer noch total lieb und alle seine Freunde kennen ihn auch weiterhin, das ist doch schon ein Aufruf von old John persönlich zum dummfug
    Wenn der Schreiber schon Mist baut, warum dürfen ungoreanische irdische RP Spieler nicht auch Mist bauen?

    • neanarstrom sagt:

      Weil der sich gegen jeden Umstand behauptende Superheld eine Ausnahme ist. Wenn Ausnahmen die Regel werden, verbiegt sich das Setting in beliebig. Du hast eine Welt voller Ausnahme-Helden, aber das Setting existiert dann nicht mehr.
      Marlenus selbst kämpft als getarnter Sklaven in der Arena. Wird wegen seines großen Mutes als Sieger gefeiert und wieder Ubar. Aber was für den Ausnahmehelden gilt, kann nicht Normalität werden. Zum einen gäbe es sonst keine Helden, zum anderen keine Spielwelt.

      Wenn du 40 Jahre lang im Norden verschwindest, wird das sicher ohne gute Lügengeschichten oder plausible Gründe nicht dazu führen, dass alles HURRA, wir lieben dich, sei uns willkommen! schreien. Denn wir dürfen eins nicht vergessen: Der Durchschnittsgoreaner war kein Wandersmann und kein Pauschaltourist auf Selbsterfahrungstrip.

      • KendrickMcMillan sagt:

        Dem Durschnittsgoreaner zieht man aber auch nicht alle 3 Monate die Heimat unterm Arsch weg 😉
        Der Held ist aber das Problem, hätte (ich weiß , hätte, wenn und aber) sich der Gutse in seinen Büchern viel mehr als nur einen Haupthelden (TC) und einen Neben Helden (JM) genommen, würde man das Ganze bestimmt in einem anderen Licht sehen. Aber ist ist meist so, der Held macht das so, also machen alle anderen das auch so, weil keine alternative Figur es anders macht, ausser das diverses mal nebenbei erwähnt wird.

      • neanarstrom sagt:

        Naja, ich finds für mich schlüssiger Charaktere im Ernstfall zu beenden als die absurdesten Lebensläufe zu kreieren. Manchmal kann man sie auch einfach ruhen lassen. Und oftmals macht ein Umzug sogar IC Sinn, z.B. wenn man aus Versklavung flieht und neu anfangen möchte.

        Aber ich weiß, dass aus irgendeinem Grund das lange Fortführen von Chars im SL-RP als Tugend gilt. Ich weiß nicht, warum das so ist, ich finde epische Todesszenen ansprechender als die x-te Versklavung mit anschließender Freilassung.

        Ich finde man kann Normans „Normal-Gor“ total gut aus den Büchern lesen. Kein Mensch würde z.B. sagen, dass die Tatrix von Tharna der Normalfall ist. Auch wenn es die Tatrix von Tharna gab. Wenn überhaupt, war ihre anschließende Versklavung das Normale.

        Und zur Heldenfigur kommt noch eine wichtige Anforderung dazu: Sie muss diesen Helden auch echt verkörpern. Wenn sich Hans-Peter rausnimmt, was Marlenus sich rausnimmt, fällt er halt auf die Schnauze. Und hier kommen wir wieder auf die Interaktion mit den anderen Spielern: Ich kann gegen den Strom schwimmen. Damit kann ich scheitern oder durchkommen. Aber ich kann nicht von den anderen verlangen mit damit durchkommen zu lassen.

      • Tja, der arme Durchschnittsgoreaner… ich bin schon über fünf Jahre auf derselben Sim in derselben Gruppe. Ich muss irgendwas falsch machen! ARG!

      • KendrickMcMillan sagt:

        Warum das so ist…..viele haben sich im laufe der Zeit ihren Char mühevoll aufgebaut. Nehmen wir mal den Extremfall….eine Heilerin….Prüfung im RP, 2 Kinder geboren und das Wissen extrem weit ausgebaut, inklusive gutem Rufe und sehr bekannt. So eine Rolle tötet man nicht einfach. Neu anfangen und wieder Prüfungen, 2 Kinder , Ruf ect. Das ist wie jeden Tag Linsensuppe…..es ist natürlich auch so, je länger man eine Rolle spielt, dest vorsichtiger geht man damit um, damit nichts passiert. Ist doof, klar, gebe ich zu. Kenny der Ubar zum Beispiel, den würde ich nie mehr so risikoreich spielen wie am Anfang, dafür steckt zuviel Story in ihm. Auf der anderen Seite habe ich einen ewig lange einen Nordmann, Thandar, ne Wildsau im Quadrat, den hol ich immer mal wieder vor und wenn dem einer mal ne Axt ins Kreuz haut, Pech, dann ist er Tod, oder Floki, meinen Bootsbauer, stirbt der Pech für ihn. Wobei die beiden aber auch immer im Norden, oder Nordnähe (damit mein ich nicht bis in die Tahari) bleiben

      • neanarstrom sagt:

        Ja, aber das ist doch genau der Punkt? Warum sollte sich so eine Heilerin ihr RP durch einen sinnlosen Moment der leidenschaftlichen Unterwerfung kaputtspielen, nur weil’s grad im Höschen juckt?
        Nur im Jahr drauf plötzlich wieder auf ihr Recht der grünen Kaste zu pochen.

      • KendrickMcMillan sagt:

        Was denn *ggg*, man braucht einer Sklavin doch nur den Kragen abnehmen (warum auch immer) und sie trocknet aus und zickt rum und will auch wieder in ihren Kasten…ähm, Kaste.
        — öhm, ich glaube ich hatte meine Antwort unter den falschen beitrag geheftet, Hülfäääää–

        Ne, das meinte ich, nicht sondern um die Rolle, der man alle möglichen Geschichten draufpackt, damit dieser Char auf anderen Sims weiter machen kann.

      • neanarstrom sagt:

        Ich bin echt der Ansicht, die meisten können durch einen Moment des Nachdenkens ein schlüssigeres RP hinbekommen.
        Wenn man weiß, dass man grad Ausnahme spielt, geht man die Dinge einfach anders an. Und wenn ich nur einen zum Nachdenken anregen kann, bin ich schon zufrieden mit meiner Top 5.

  7. Talia sagt:

    Es gibt immer Abweichungen von der Norm oder wie hast du es in einer NC genannt dem Mittelmaß. Oder von Norman. Und solange man nicht im RP die eigene Sicht auf Biegen und Brechen durchsetzen will, sondern auch akzeptiert das man mit dem was man sich auserkoren hat zu spielen nicht durchkommt auch bereit ist zu verlieren, oder einfach nur die Konsequenzen hinnimmt kann man letzten Endes seinen Faden spielen wie auch immer der aussieht.
    Und ich denke jeder sieht die Dinge, die Abweichungswürdig sind, noch gerade so vertretbar sind oder auch nicht aus der eigenen subjektiven Laune heraus.
    Keiner ist davor gefeit und kann für sich immer schlüssiges und volles Gor RP beanspruchen. Hinter dem PC sitzen nun mal keine Goreaner, sondern Menschen mit einem Erden – Wertegefühl die vor einem Onlinespiel sitzen und Spass haben wollen.
    Und ich denke solange ich MEINEN Spass nicht auf Kosten der anderen durchdrücken will ist alles im grünen Bereich oder nicht ?

    • neanarstrom sagt:

      Das ist richtig. Nur wenn alle im RP von der Norm abweichen, gibts halt keine konsistente Spielwelt mehr. Ich muss wissen, ob ich mich mit meinem Spielzug gegen die Normalität bewege oder für mich beanspruche Normalität zu spielen, womöglich noch belegt mit einem „Ausnahmen-bestätigen-die-Regel-Zitat“.
      Nicht anderes sage ich. Aber weil eben so viele immer Ausnahmen spielen wollen ohne sich darüber klar zu werden, dass sie eine Ausnahme beanspruchen, deswegen wird das Setting immer labbriger und der Spielspaß insgesamt schwindet.

  8. Übrigens zur Liebesheirat wider jedwede Vernunft gibt es in den Büchern ein tolles Beispiel: Marlenus und Verna.

    Er, der wieder an die Macht gekommene Ubar von Ar. Sie, die Geächtete, mit der er anfangs alles andere als zärtliich umging, die ihm aber eben half.

    Am Ende wollte Marlenus sie an seiner Seite wissen, aber sie wollte nicht, weil sie ja ihre Wälder habe.

    Also von daher… es gibt durchaus unvernünftige (Versuche von) Liebesheiraten, die sich um keinerlei Konvention scheren.

    • neanarstrom sagt:

      Ich will keinem die Liebesheirat. Aber ich plädiere dafür, dass das nicht als Normalfall betrachtet wird. Da meinte ich eben im Kommentar zu Talia.
      Marlenus hatte sich zu dem Zeitpunkt bereits einen Status erarbeitet, der ihm einige Narrenfreiheit möglich gemacht hätte. Aber es ist hier Verna, die den goreanischeren Weg wählt.

      Es gibt in den Büchern auch jemanden, der seine Sklavin in Roben gekleidet und sie in der Sänfte herumtragen lässt. Ich glaube in der Story um Dietrich von Tarnburg. Aber daraus lässt sich nicht ableiten, dass es normal ist, dass man Sklavinnen hätschelt. Es gibt immer die Normalität der Spielwelt, Abweichung, Erfolg oder Scheitern mit der Abweichung. Das ist das Muster bei Norman insgesamt.

      • Nö, gerade in dem Fall wäre es von Verna goreanischer gewesen, diese Ehe einzugehen. Sie hätte wieder Kaste, Ansehen, Vermögen und wäre vermutlich die mächtigste Frau auf Gor geworden.

        Also rein aus dem Blickwinkel Kastenansehen, Aufwertung des sozialen Status und Mehrung der eigenen Macht hätte sie es eingehen müssen, sie wäre mit einem Schlag rehabilitiert, stinkreich und ultramächtig.

        Sie aber zog es vor, Marlenus sausen zu lassen und nach wie vor in ihren Wäldern rumzugeistern. Das ist eine erneute Ablehnung des etablierten Gesellschaftssystems.

        Das ist einerseits konsequent, sollte sie sich früher bewusst gegen ein Leben in normalen Bahnen entschieden haben. Goreanisch aber ist es nicht.

      • neanarstrom sagt:

        Es ist „pantherig“ konsequent!

  9. @Kendrick: der Norden KANN nicht bis in die Tahari reichen, denn sonst würden die strammen Nordies nicht dauernd so über die Südwürmer und deren Seidenkissen schimpfen und zetern. 😀

  10. Talia sagt:

    Grundsätzlich gebe ich dir ja recht. Aber da fängt doch die Frage schon wieder an. Wer darf die Ausnahme für sich beanspruchen und wer darf das nicht.
    Das ist doch der Punkt. Ich hätte als Julia einen Kastenrauswurf IC ausgespielt. Ich bin sogar davon ausgegangen das man versuchen wird sie zu versklaven. Abscheu und Verachtung der Verwandten und Hohen der Stadt sowieso vorausgesetzt.
    Natürlich hat alles Konsequenzen und solange man die ausspielt why not.
    Ich kann nachvollziehen das man als Admin und Owner auf ein Gleichgewicht achten muss. Aber wer darf die Ausnahme ausspielen. Die Freie die ein Kind bekommt ganz ohne Gefährten. Die Heilerin die schon vor ihrer Gefährtenschaft einfach mal so in ein blaues Kleid steigt weil sie ja einen blauen gefährtet. Oder auch Corvus der in Anbetracht der Korruption etwas edelmütiges in sich entdeckt hat und nun das Bildungswesen revolutionieren will. Er wird scheitern. Er scheitert schon an seinem eigene Weib das seine Beweggründe nicht nachvollziehen kann. Aber sind nicht genau die diese Dinge die immer wieder zu Impulsen führen genau darauf zu reagieren die ein RP lebendig machen. Im Gegenzug verkauft er seinen Kalana und Paga immer noch zu Wucherpreisen.

    • neanarstrom sagt:

      Bisher weiß keiner IC was von Julias FC. Vega jedenfalls nicht. Und das ist es auch, was ich nicht so schön finde an dem RP, Talia.
      Du hast was gespielt, wovon du wusstest, dass es nicht so wirklich gut bei uns ankommt und nicht mit uns geredet. Vega hat neulich noch am Imbiss gesessen und ihre Cousine vermisst. Sie ist nämlich einfach verschwunden.
      In Victoria wurde da bisher leider gar nichts ausgespielt oder ich war nicht zugegen und die anderen wissen mehr.
      Aber da wir nun auf ne persönliche Ebene gehen, lass uns das lieber per IM klären. Du weißt, dass ich – wenn man mit mir redet – auch für meinen Char strittige Fragen im RP unangetastet lassen kann. Schlicht weil ich auf den Menschen, der spielt, auch Rücksicht nehmen kann.

      Die Betty Salutaria war vorher schon blau, glaub ich. Wenn überhaupt hätte es für nen Wechsel zu blau vorher gar keinen Grund gegeben, sie hätte eh Anspruch auf blau gehabt durch die FC.

      Und ob die freie Schwangere ohne FC damit durchkommt, wird sich zeigen! Das ist halt RP. Fauna ist sich jedenfalls voll klar über ihre Misere. Und das meine ich mit „Konsequenzen als spannendes RP begreifen bei abweichendem Spiel“.

      Zum Versklaven von Julia sehe ich keinen Grund. Auch nicht für einen Kastenrauswurf. Lediglich einen Verstoß von der Familie halte ich für plausibel.

      Das Gleiche gilt für Vega. Auch wenn die immerhin in der Kaste geblieben ist mit ihrem FC, sie hat es ohne Zustimmung ihres Vaters getan.

      • KendrickMcMillan sagt:

        HALT!!! Das mit Julias FC ist meine Schuld, da ich versäumt habe die Abschriften ins Zentralregister zu bringen, da hättest du es dann ja mit bekommen…Mea Culpa

      • neanarstrom sagt:

        Das mag sein.
        Aber ich tröste mich immerhin mit dem Fakt, dass ich ein „Durchbrennen“ an der Stelle zumindest charakterlich schlüssig finde. Es passt zu Julias jugendlichem Leichtsinn.

      • Talia sagt:

        Nein Nea hat schon recht. Sie haben heimlich gefährtet und sind nach Thentis. Also durchgebrannt scheint es da schon zu treffen. Die Ereignisse haben sich da auch ein bissi überschlagen. Denn das zurückkommen war ja schon eingeplant. Und nein ich finde das nicht sehr persönlich. Das waren nur Beispiele zwei davon aus meinem eigenen RP Umfeld zwei davon was ich erlebt habe. Klar ist noch nicht raus ob Freie schwangere damit durchkommt das wird das RP zeigen und genauso wäre es auch mit Julia gelaufen.
        Es war nur als Beispiel gedacht. Wir haben einiges im RP ausgespielt auch die Verbindung die die Beiden knüpften. Einige haben gesehen, dass Julia da in der Schmiede ein und ausgeht. Sich mit dem Schmied trifft öffentlich. Und sie sind in mehr als einer Situation auch erwischt worden. Es waren alles nur Beisspiele Nea. Nur Beispiele die ich ausgespielt habe oder hätte. Wir stecken da letztendlich immer noch drin mitten im RP.
        Aber darum ging es mir eigentlich gar nicht. Wer entscheidet denn wer die Ausnahme spielen darf und wer nicht.

      • neanarstrom sagt:

        Ich hoffe der gesunde Menschenverstand jedes Spielers. Aber wie weit es damit her ist, kannst du täglich beobachte.
        Mir würde es schon reichen, wenn sich jeder bei einer Gegen-den-Strom-Handlung folgendes fragt:
        1. Was passiert, wenn es jeder macht und für sich beansprucht?
        2. Bin ich bereit die möglichen Konsequenzen im RP zu ertragen?
        3. Wie viele von solchen Wendungen musste ich schon hinlegen in meinem RP-Leben und mussten die wirklich sein?
        Und ganz großartig wäre für mich die Überlegung:
        4. Gibt es derzeit schon viele laufende Ausnahmen auf der Sim und ist es klug jetzt noch eine dazu zu spielen, obwohl das Gleichgewicht möglicherweise dann deutlich verschoben ist?
        Besonders 4 wäre total nützlich, stellt aber auch die höchste Anforderung an einen Spieler dar.

      • neanarstrom sagt:

        Achso, und in letzter Konsequenz muss der Sim-Owner sich überlegen, wieviel tragbar ist und wieviel nicht.
        Natürlich hat er damit immer die Arschkarte, weil er entweder zu weich ist oder ein radikaler Hardliner. So isses halt.

      • Devlin sagt:

        so heimlich haben sie ja nicht gefährtet, der prätor weiss es, hat es auch vollzogen, Die gründe, die der prätor dafür hatte, müsste man dann ic herausfinden, wenn man es dann irgendwann ic erfährt. Entweder wechselte Silber den besitzer, oder sonst was..denn ein blaukastiger vergefährtet nicht mal einfach so einen Schmied und eine aus der gleichen kaste, zumal ihre Anverwandschaft in der Nachbarschaft wohnt, die man im Sinne der kaste hätte ansprechen müssen..
        Ich weiss noch nicht mal, ob Julias Unterschrift überhaupt vertraglich wirksam ist, ohne Vormund oder Vater, oder Onkel oder Bruder…..?

      • neanarstrom sagt:

        Wenn sie volljährig ist, schon. Aber Markus könnte Quintus deswegen schon ein wenig die Hölle heiß machen, wenn er Bock drauf hat. Kastenintern. So ein bißchen Loyalität von Kastenmitgliedern kann man ja schon erwarten.
        Übrigens hätten die nichtmal zum Prätor gemusst. Julia kann selbst nen Vertrag aufsetzen.
        Das ist so ne strittige Sache. Es gibt sogar FC per Handschlag. Im Grunde reicht das. Oder zwei Unterschriften von mündigen Erwachsenen.
        Dass das immer so hochzeitsmäßig gemacht wird, ist nicht unbedingt notwendig.

      • Talia sagt:

        Ja das sind sicher wertvolle Fragen. Aber es ist wie mit allem im Leben die antworten die man sich darauf gibt sind auch immer von Mensch zu Mensch verschieden. Es gibt denke ich keine allgemein gültige Wahrheit.
        Und es gibt immer wen der die Arschkarte hat. Der Vorgesetzte, der Admin, der Bundeskanzler, die Gruppenleiterin. Letztendlich immer der der an der Stirnseite des Tisches sitzt. Unschön und sicher kein beneidenswerter Job.

    • Betty sagt:

      Räusper…Betty war zwar in der Heilerfamilie geboren wurde jedoch nie zur Heilerin ausgebildet sondern ihr Vater schickte sie in die Ausbildung wo sie mit ihrem Lehrer in eine Gefährtenschaft hinein gedrängt wurde. So kam Betty zu blau…nie hat sie Heilerin gelernt. Vor meinem RP haben wir das in der “ RP Familie“ so abgesprochen wie es einigermaßen schlüssig rüberkommt das ich eine Blaue spiele. ^^ Ps. ich hab zwar nicht viel Ahnung von Gor..mir wurde es von erfahrenen Spielern so empfohlen und ich merke manchmal schon im RP das meine blaue Rolle ..manchen schon gewundert hat. Mal dazu eine Frage warum ist das merkwürdig..wenn eine Tochter einer Heilerfamilie an einer Krankheit leidet wo sie z.b. bei Blut umkippt und ihr Vater sie daher in eine andere Ausbildung – die ja mit einer Partnerschaft einher ging…so ungewöhnlich?

      • neanarstrom sagt:

        Das hatte ich so in Erinnerung, Betty. Deshalb mein Einwurf, dass Betty schon blau war seit Anbeginn ihrer Zeiten in Victoria.
        Die blaue Kaste über FC ist schlüssig, du wurdest gut beraten.

      • Betty sagt:

        Ja danke Nea…hab erst nach meinen Posting deine Antwort dazu gelesen …;-)

  11. Talia sagt:

    Na doch selbst die Piraten tauchen in der Wüste auf und es wird emotet .. alle Mann zurück an Bord mitten in der schönsten Wüstenoase.
    Ich denke keiner von uns bestreitet das es Sinnigkeiten und Unsinnigkeiten gibt. Mal mehr mal weniger.

  12. Luc (Zelmo) sagt:

    Ich kann eine ganze Reihe hier so nachvollziehen. Manches finde ich richtig und wichtig, anderes ist mir eigentlich gleich. Das Verhältnis zu Kindern etwa ist mir total schnuppe.

    So im Rückblick muss ich aber auch sagen, hat man sich eine Menge Spaß genommen, je strikter man wurde. Panther, Piraten, pipapo: Ich habe auch stets einen Aufstand drum gemacht, die gehen nicht in Städte usw. Andererseits hatten wir enormen Spielspaß, als man das noch nicht so eng nahm. Ballerspaß natürlich.

    Diese Debatte darum, ob man hin und her TPen darf, ohne Mordsreisen zu emoten, fand und finde ich irgendwie immer noch albern. Es geht halt in SL, peng, wozu sich aus- und abgrenzen, und wozu im Norden sagen: Ja, ich bin gerade zwölf Jahre mit dem Schiff hierhin gefahren – und auf der Heim-Sim sagen: Ja, ich bin gerade zwölf Jahre zurückgereist. Realismus, ich weiß. Aber ich fand und finde immer, man spielt eh eine Krücke und nutzt technische SL-Finessen wie Meter und Splashschäden, mein Gott, was soll dann das TP-Gejammer?

    Für mich gehören zu den Top-Bullshits übrigens nach langjähriger Erfahrung:

    – Heimsteinklau: Die blödeste Art, wie ein nasweiser Godmodder mit einer drei Minuten Aktion zig Leute zig Tage lang zu einem RP-Thema forced, das immer (IMMER) Nerv und Stress bringt und Null Wert und Null Nutzen hat.

    – Kajiraklau: Das gleiche in Grün, das nichts als Humbug ergibt, blödsinnige Verhandlungen, die kein Goreaner führen würde, Endlos-Diskussionen mit Nulleffekt, verbrannte Energie und beleidigte oder abgenervte Leute– nur deswegen, weil man die Kajira ja letztlich wieder in die Gruppe holen muss, Diebstahl nicht auf sich sitzen lassen kann, und irgendwelche Pappnasen sich dann Neunmalklug fühlen bzw. eine Attentionbitch-Kajira sich gebauchpinselt, weil sich alles um sie herum dreht (oder totenbeleidigt, wenn es das nicht tut).

    – Panther und Urts usw mit großer Klappe: Ja, die „Hey, Male’s“ und die „Mein Jarl reißt dir den Kopf ab“-Bonds und die „Ihr seid auf unserem Territorium“-Schnepfen mit Stöckern in der Hand, wenn man mit einer bis an die Zähne bewaffneten und gepanzerten Kohorte aus Profi-Soldaten durch den Wald geht, wo selbst ein dünnarmiger Tanzlehrer qua goreanischer Physiologie doppelt so kräftig wäre wie die besixpackteste Zweimeter Taluna.

  13. @Nea: Richtig, es ist „pantherig“ normal, Verna hat sich wohl irgendwann mal im Leben für ihren jetzigen Lebensstil entschieden und schlägt eben letzten Endes die ihr angebotene Rückkehr in die normale Gesellschaft aus.

    Der Punkt war aber, dass du es ja anfangs als „goreanischeren Weg“ beschrieben hast, wie Verna im Vergleich zu Marlenus reagiert – und das ist es eben nicht. Sie will ja weiterhin bewusst abseits der Gesellschaft aus Ausgestoßene leben.

    Aber nun haben wir ja das auch geklärt.

  14. Zum Thema Kastenwechsel. Ich haette es durchaus akzeptiert, waere Lycia abgelehnt worden, doch man hat ihr die Pruefung gewaehrt und sie aufgenommen. Es war fuer mich ooc eine Herausforderung die Pruefung abzulegen (zumal ich sie fuer ein RP recht schwer empfand), doch dafuer war ich im Nachgang stolz. Es ist schoener sich soetwas zu erarbeiten. In diesem Fall haette ohne die Aufnahme in der blauen Kaste auch keine Gefaehrtschaft sein duerfen laut dem Pater Familias. Auf jeden Fall war das ein RP das ich in der Form gern gespielt habe. Ich kann aber auch verstehen, wenn jemand seine Rolle anderweitig vetaendern moechte. Nur kommt es drauf an, wie es geschieht und wie plausibel es ist.

    • neanarstrom sagt:

      Dein Kastenwechsel war in meinen Augen astrein.
      a) der Familienvater ist ein besonders strenger Brocken und mir daher höchst sympathisch
      b) deine Prüfung stand für uns unter dem Vorzeichen der FC mit Quintus, nach der FC wärst du sogar ohne Prüfung reingekommen
      c) Die Prüfung war echt sauschwer!

      • Talia sagt:

        Ich glaub auch nicht das irgendwer diesen Kastenwechsel in Frage gestellt hat.

      • neanarstrom sagt:

        Ich lass eine klitzekleine Unsicherheit bei Nebula raus und weil ich weiß, dass sie zum ersten Mal Gor spielt, wollte ich ihr vermitteln, dass sie das prima gespielt hat. Das war der Sinn und Zweck meines Kommentares zu ihrem Kommentar.
        Und nein, mir ist keiner bekannt, der diesen Kastenwechsel angezweifelt hat.

      • Ich weiss, das für die Kastenaufnahme die Prüfung unnötig war, nicht aber für den strengen Brocken 😉 Daher musste es so rum gehn.

      • Wah? Der alte Sack hat einen Fanclub?
        Einer der sich mit Sklavinnen vergnügt während er sich mit nem Widersacher streitet. Einer der zu seiner Gefährtin sagt „Geh doch raus , wenn du den Anblick nicht ertragen kannst“ und diese auch noch in die Sklaverei schickt wenn sie ihm keine, wie im Gefährtschaftsvertrag festgehalten, männliche Nachkommen schenkt?
        Mal davon abgesehen, dass seine Meinung grundsätzlich Gesetz ist.
        Leute, Leute……… 😀

      • neanarstrom sagt:

        Ich mag den Kerl!

  15. Rannug sagt:

    Zuerst einmal sollte man, RP an die Möglichkeiten anpassen. Das heißt abstrihe in der realitöät machen. Die Spieler werden keine 400 Jahre oder mehr alt. Flotten sind nicht binnen 2 tagen ausgerüstet mit nicht roten Seesoldaten udn kampfbereit. Nicht jeder Goreaner ist ein Schwertschwingender Superkämpfer. Viele leben in ihrer Kaste nach ihren Werten und verpflichten sich höchstens im verteidigungsfall, genauso wie die meisten Städter ihre Stadt fast nie verlassen. Am ehste reisen Blaue und Weißgoldene. Nichtmal jeder Slaver sondern meist nur die Jäger.
    Was bleibt ist die Frage wo übertreibt man den realismus udn wo macht mn Abstriche für ein RP und das treffen zum gemeinsamen Spiel?

    Das andere ist die Frage. Wenn dir das nicht gefällt wie willst du das dann ändern auf deienr Sim Nea? Ich mein wenn du das hier schon aufführst … Immerhin ist die Blaue verwandte die sich in den nordischen Schmied verknallt, der sohnn den… keine Ahnung aus Thentis ist, aber in Victoria mit anderen zusammen einen gewaltsammen umsturz plant oder plante … ja nun eine Victoriageschichte. Ist auch nicht die Einzige.

    Und wenn wir dabei sind … ich zumindest hatte auch Ehrverhalten in den Büchern gelesen. Das halten an Gesetze an Regeln, Das Einstehen für die Kasten, der Respekt innerhalb des Heimsteines.Das Festhalten an seiner Herkunft etc.

    Gor ist meiens erachtens eine Mischung aus Ehrhaften Motiven mit Schwarzen wobei dieses „boswillige Egoistische zum einen im Stand gebunden ist zum anderen eben heimlich ausgelebt wird, da es schnell eien gesellschaftliche Ächtung nach sich ziehen kann. Das AArBuch hat da eigentlich alles in sich, was man dazusagen kann.

    Im groben und ganzen bin ich ja der selben Meinung aber es sollte möglichkeiten geben die derSpielrealität angepast sind. Nicht jeder Heimsteinwechsel ist gewollt. Nicht jeder Kastenwechsel ist schlecht. Es sollte aber stimmig sein und mit auflagen.

    Klar man kann einen alt spielen aber ganz so einfach ist das eben wie schon erwähnt nicht. Mit der Zeit wird er eben wertvoll. Das wäre vieleicht anders wenn man sie wie beim P&P mal eben neu und komplett aufstellen kann aber das ist eben nicht der Fall.

    In den Büchern werden die hauptpersonen immer als die überhelden dargestellt egal wo es sind ausnahmewesen. Ein bisschen Ausnahme sollte auch im RP für normale spieler da sein. Mal ein Auge zudrücken. Auch wenns kaum Neulinge gibt. Es muss halt zu de Leuten passen. Grade im Baumeister oder anderen besondern Rollen fühlen sich viele garnicht so wohl und bricht man das auf die Kaste runter würden sich die meisten nie über den Weg laufen – selbst in der gleichen Stadt.

    • neanarstrom sagt:

      Wenn mir jemand sagt – ich habe da grad eine miese oder unbefriedigende RP-Situation, aus der ich schwer rauskomme auf schlüssigem Wege, bin ich hundertrprozentig die Allerletzte, die ihm sagt: Ja, Pech, da musste nun durch.

      Was mich stört ist diese Leichtigkeit, mit der Mensches das Setting komplett ad absurdum führen und sich damit auch noch im Recht fühlen.

      Als Sim Owner kannst du einges machen, Rannug. Aber nur, wenn du keine Angst hast davor, es eben nicht allen Recht machen zu können.
      Wie du richtig bemerkt hast, thematisiere ich auch das RP auf meiner eigenen Sim. Im Zweifelsfall mach ich mir lieber Feinde, als jeden Unsinn toll zu finden.

      Der Punkt ist, du brauchst ne ausreichend große Schnittmenge an Spielern, die deine Sicht auf das Setting ungefähr(!) teilen.
      Selbst wenn du versuchst jede Ausnahme als Sim-Owner abzunicken, vergrätzt du damit Spieler, die eben genau dieses Toleranzverhalten scheiße finden, weil es ihre immersive Spielwelt kaputt macht.

      Was machste also? Ist ja klar, du wählst den Weg, bei dem dir der eigene Spaß nicht abhanden kommt. Was auch sonst? Man ist ja nicht auf der Welt um es allen Recht zu machen, sondern man spielt am besten mit den Leuten, die ähnliche Bedürfnisse ans Setting haben wie man selbst.

      • Rannug sagt:

        war auch nicht als vorwurf gemeint … pff wie sag ich das du ahst die themen aufgeworfen udn im grunde finde ich das gut … ich kenne euch ja nun sch on … lang udn wollte nicht sagen ätshc ihr seid net besser sondern eher fragen wie machen. Wenn du auf den einen zugehst gehst du vom anderen weg – wie du sagst … und es ist ja net nir links udn recht einer sondern vorn udn hintne udn dazwischen auch. Was ich sehr oft erlebt ahbe ist das das Rp auf dei eigenen Simmitgleider zugeschnitten wird udn die haben dann den alles dick status ich darf das wie in belnend waka dorf axe etc.
        Aber davon ab … udn sag ich jetzt mal so was mein eindruck ist.
        Ihr spiele ehr frei aber doch in der regeln einen roten faden der meiens erachtens öfter mehr nach vorlage ist als auf solch genannten sims … aber ihr habt zu eurer spielergruppe irgendwie – das mein eindruck eine zweite auf euere sim geschaffen udn die … sag ich mal so hätten gern was anderes … ein das paradies so wie ich es gern hätte … insbesondere in der unterstadt. Am anfang als ich meien nase reinsteckte war es noch mehr ein stammspieler udn zugereiste … mit der zeit wurde es alte stamspieler mit gegne leute aus der unterstadt die eben erst da dazu kamen. Ich weiß das ihr sagtet keien gewollte interaktion mit anderen sims aber ihr zieht eben andere spieler …. und ei kommen und während sie zu beginn noch rein konnten wird es von feedback das ich bekomme wohl imemr schwerer weil sich die benannte 2 Gruppen einzugraben scheinen zu mauern … mein persönlicher eindruck. Wei willst du dann bei sowas damit umgehen es betrifft wenn du dich an einen wendest ja eben nicht nur den sondern es zieht sich durch dessen ganze gruppe. Ich meine ich habe keinen Grund zu mecker ich usste drum das es shceif gehen kan, mir tuts aber um andere Leid die irgendwie dazugerutscht sind und net ihren Platz finden. ISt das Risiko gewesen aber ist schade. so intensiv viel in victoria war es bisher meines erachtens nicht. ich weiß nicht ob das nun an dem eher gor eher nicht gor hängt … aber ich würde es dahin schieben. Wie gesagt ist kein anprangern oder was auch immer eher ein bedauern udn mitteilen dessen, was ich so zurückbekomme.

      • neanarstrom sagt:

        Du meinst die nordische Schwemme in der Unterstadt?
        Ich muss ehrlich sagen, ich habe noch nie eine derart komplexe RP-Gruppe zu regulieren gehabt. Das richtige Maß zu finden, zu halten und zu verteidigen ist ein echter Tanz auf rohen Eiern.
        Und manchmal tritt man auch eins kaputt.

        Aber es ist klar. Wir wollen Victoria mit zentralgoreanischem Kastensystem. Wir wollen RP um politische Machtspiele, Intrigen, Familien, die um ihren Vorteil kämpfen. Da haste viele drin im Boot und andere passen vielleicht nicht.

        Aber sehen wir den Dingen ins Auge, ich glaube wirklich du findest für jedes RP-Bedürfnis die passende Sim. Und alles sortiert sich. Allerdings muss man manchmal halt nachhelfen.

        Was dich nun angeht, Rannug, so glaub ich – und nimm es mir nicht krumm – du hast halt auch schon einige verbrannte Erde hinterlassen. Ich will gar nicht bewerten wer da Schuld dran ist, wieviel Schuld du selbst dran haben magst oder auch nicht – aber ich schätze ein paar mauern auch, weil sie nicht mit dir spielen wollen.

        Man muss es differenziert sehen. 1. Kann man nordisches RP in Victoria integrieren? Ich sag mal in Maßen, als Randphänomen, ja.
        2. Dass Leute mir dir kein RP mehr aufnehmen, das ist unter Umständen ein anderes Problem auf viel persönlicherer Ebene.

      • Rannug sagt:

        das mauern bezieht sich auch auf andere …. wäre es nur ich shit drauf bei genug leuten finde ich es gut das sie mir aus dem weg gehen … nur wenn sie eben vorher erzählen alles gut wr ahben uds geändert und dann nachher eben anders handeln.
        Ich weiß wem ich auf die Füßte getreten bin und auf einige tritte bin ich stolz. Gell Bart du alte Mekertante. Muss man nicht weiter erteifen muss nur mal dein Blog lesen.

      • neanarstrom sagt:

        Es ist halt teilweise starker Tobak, Rannug. Für mich der absolute Tiefpunkt deiner Bloggertätigkeit war die Veröffentlichung der Adminsitzung von Lydius. Es gibt einfach Fehler, Rannug, die hängen dir nach. Es gibt Geschirr, das man kaputtschmeißt, das kann man danach nicht mehr kleben.

        Wie gesagt, unsere Probleme hielten sich in Grenzen, ich trage dir nichts nach, wie du mir vermutlich auch nichts.

      • Rannug sagt:

        Sie war öffentlich – ich habe extra gefragt udn ich wollte das es öffentlich ist, weil ich wusste das sie vielleicht das ende der sim beinhaltet. Und das hat sie leider auch. Ich würde es wieder machen. Vielleicht ist das falsch … aber ich halte es für falsch dinge einfach hin zu nehmen und ab zu nicken. ich muss für meien fehler grade stehen dann sollen andere für ihre das auch. Ich habe viele leute die mir sowas vorwerfen nea. Bei machen ist es gut bei anderen … ich für mich lebe sehr gut seit ich mein teveh habe. Ich gehe dahin wo ich RP ahbe und ich schreibe darüber … subjektiv. gefällts mir nicht gehe ich wieder gefällt es mir komme ich wieder. Ich brauch keienrlei Rücksichten mehr nehmen. Das sit vielleicht ein No go … für einige ich denke für andere eine gute sache zu wissen was passiert. es würde einigen befreundeten admins und simowner bedingt das leben leichter machen. Dieses hinten rum wo ich wimmer raten muss wer grade wieder über mich herzieht ,,, ist etwas das ich nicht mag. entweder mögen sie mich oder nicht so wäre es schön. Ich verlange nicht das man mich mag. Aber ich erwarte das man zu dem was man tut steht. Und das tun wiele nicht – wenn sie benannt werden … müssen sie es.aber ich glaube in dem Punkt werdne wir uns nie grün. Müssen wir aber auch nicht.

    • neanarstrom sagt:

      „Das wäre vieleicht anders wenn man sie wie beim P&P mal eben neu und komplett aufstellen kann aber das ist eben nicht der Fall.“

      Das verstehe ich übrigens nicht. Was ist denn da anders? Du kannst den Avatar ja für einen anderen Char verwenden. Nea hat Amira gespielt, Nea spielt jetzt Vega, weil Amira nie und nimmer nach Victoria gepasst hätte.

      • Rannug sagt:

        Das ist schön aber so einfach nicht. Du kennst mich du weißt das ich mir immer ärger anlache … fluch oder laune was weiß ich. Wenn rannug auftaucht werde ich von einigen gemieden gleich zu beginn ich weiß nicht wers ist weil es meist alts sind … wenn ich rannug nun einen anderen namen verpasse reicht das für einige mich als jemand anderen anzusehen … aber du weißt selber das es im größeren fall eben nicht so ist … das sit rannug der vergisst nicht wärmt alte sachen auf und macht streß er gibt logs weiter schreibt schlecht in seinem Blog … darum amch ich mir auch selten de mühe … und vom RP kann ich reisen. Aber ist halt unschön wenn man mir dan hintenrum zuträgt kein RP mir mir weil ich eben mit z.B. mika auf adas alte Lair zugrgriffen hat wo man mir einiges vorgespielt hat … das aber nur vorgeschoben war und jett wo sie die sim wechseln … stehen sie selber so da. dann zu hören eigentlich wollten sie garnicht mit mir spielen … fehlende Konsequenz etc. Das ärgert mich dann doch – vor allem wenn die leute sagen hat sich was geändert udn vornerum nett tun udn hinten rum kommtsfrüher oder spter eh raus … seis drum hab keinen aufstand gemacht udn es gab da ja nicht nur Mika … hab da noch anders gehört … es passiert. die einzige chance wäre ein alt um neu anzugangen.

        ich persönlich werde das nicht machen – ich bin kein freund von diego aber soweit ich weiß ist er nicht als diego in victoria – gut also keien alte gemeinsame vergangenheit. Ede – mika ist al mika da – es git eien vergangnehet – wir haben uns IC gestritten okay – was ich danach so alles höre ist aber eben nicht IC … ich muss net in victoria spielen ich spiel da wo ich Rp habe – aber es gibt das udn das gibts net nur bei mir udn damit ist es eben nicht mit ein und dem selben char und geändertem Namen getan … wäre schön. Ist aber nicht so. Womit wir wieder beim vorpost sind … Konsequezen ausspielen. Das heißt Ic turmus verlassen … das heißt IC und OOC lair verlassen … das heißt aber net IC vergessen udn das man von mir fordert es zu vergessen fand ich schon mehr als unschön. No RP ist ne sache die es gibt aber dann sollte man auch dabei bleiben. Und dann kommt der große nachteil der alts. einige wechseln vergessen aber net andere behlten ihren char udn laufen auf einmal gegen wände … wo sie eigentlich keien sehen .. kan man jetzt über die katze die sich in den schwanz beist bis zum blödwerden streiten es ging darum einen neuanfang ohne alte Dinge gibts nur in der unbekntheit eines neuen Chars udn das geht net so einfach in SL wie als wenn man einfach einen neuen bogen zieht.

      • neanarstrom sagt:

        Ja, aber mal ohne Scheiß, Rannug. Wenn die Leute nicht mehr spielen wollen mit dir, sowas passiert doch nicht aus heiterem Himmel?
        Ich will dir nicht zu nahe treten und ich kenne die Hintergründe nicht, aber wenn einer nicht will, willer nicht. Wenn ziemlich viele nicht mehr mit mir spielen wollen, muss ich doch mal irgendwann in Selbstreflexion treten und überlegen, was ich so angestellt habe und wie es dazu kam.

        Aber davon mal abgesehen, ich denk viele haben in Victoria auch ganz normal mit Rannug gespielt.

  16. te-ah-tim-eh sagt:

    Ein (Zentral-)Goreanischer Mensch bewegt sich in einem rigiden gesellschaftlichen System und verhält sich im Regelfall entsprechend und konform der an ihn gerichteten Erwartungen. Ein Goreaner ist ist aber eben auch ein Mensch und verfügt somit über höchst individuelle Sichtweisen, Gefühle und Motive und wird mehr weniger geschickt versuchen diese in seinem möglichen Rahmen zu verfolgen. Niemand spielt reine Konformisten.

    Die Gratwanderung dazwischen ist das Problem, umso mehr, als man die gesellschaftlichen Zwänge nicht kennt, nicht beachtet oder schlicht anders auslegt als andere.

    (Ich gebe in diesem Zusammenhang zu bedenken, dass Gor in SL (wie auch in den Büchern) als Setting nicht einmal verbindlich definiert ist.)

    Aber es ist keine Gratwanderung zwischen „Gor sucht den Super-Tarl“ und „Gor sucht den Stereotyp“. Auch nicht zwischen „richtig“ und „falsch“.
    Es ist schlicht die Frage „Bewege ich mich hier, wo ich spiele, im Rahmen des lokalen Setting-Konsens?“

    • neanarstrom sagt:

      Es ist schwer zu erklären oder?
      Ich glaube entweder teil man ein gemeinsames Setting-Gefühl oder nicht. Gerade, weil Norman ja kein RP-System entworfen hat und es viele, viele undefinierten Stellen gibt.

      Ich finde das unglaublich schwer zu vermitteln.

      • Te-ah-tim-eh sagt:

        So schwierig ist das rein technisch gar nicht – etliche Pen&Paper Spielleiter schaffen es, ihren Spielern das Setting nahezubringen und das muss noch einmal nicht eines sein, in dem jeder verdammte Busch beschrieben und definiert ist, wie bei DSA mit seinem Aventurien.

        Der Unterschied liegt in der Situation: Die Zahl der Leute am Tisch ist überschaubar, die Teilnehmer meist recht konstant, die Spieler im Regelfall grundsätzlich an der Spielwelt interessiert und konsensbereit. Man kann vor allen Dingen jederzeit schnell und in situ erklärend eingreifen, bzw. auf Verständnisfragen antworten. Man kann, als P&P Spielleiter mit sehr einfachen Mitteln eine Stimmung für das Setting erzeugen, alleine durch Beschreibung.

        All dies funktioniert im virtuellen Raum einer öffentlichen Sim in dieser Form nicht. Man muss umfassend, genau und für jeden jederzeit verfügbar definieren, Abweichungen ebenso wie als Regularien angesehenes, die relevanten Lücken sinnvoll füllen, mit allen Auswirkungen und weiterführenden Konsequenzen für die Spielwelt. So eine Textlawine liest natürlich kaum jemand, noch geringer ist die Chance, dass sie als ständige Referenz verwendet wird.

        Die einzige Möglichkeit ist sie nicht nur OOC, sondern auch im Spiel zu vermitteln, ständig und fortlaufend, an die jeweilige Situation angepasst, um die jeweiligen Grenzen und Möglichkeiten aufzuzeigen und ggf. durchzusetzen.
        Ja, das wäre ein Full-Time Job und ist einer der Gründe, warum ich Gor als Setting für generell sehr schwierig halte.

      • neanarstrom sagt:

        Ja, das ist in der Tat so. Viele Spieler sind schon mit den Texten im Blog überfordert. Es gibt Leute, die schreiben einen an ohne überhaupt die bereits vorhandene Informationen zur Kenntnis zu nehmen – vielleicht auch mangels Lesekompetenz – es geht also oft gar nicht um Lücken, sondern um nicht zur Kentnis genommenr Information. Hinzu kommt leider oft die Ansicht, dass das Setting sich anpassen müsste und nicht sie an das Setting.
        Ich wundere mich darüber immer ein wenig, denn seiden wir ehrlich – Second Life ist als Medium weder schnell noch einfach zu erlernen – ich würde die User insgesamt nicht als „zu dumm zum Rollenspiel“ bezeichnen, ich denke es ist also weniger die fehlende Fähigkeit sondern eher eine konsumorientierte Geisteshaltung, die das RP oft sehr schwer macht.

      • Te-ah-tim-eh sagt:

        Nein, es hat sicher nichts mit Unfähigkeit zu tun und ich würde es auch nicht in Bausch und Bogen einer Konsumhaltung anlasten. Es ist mehr eine Frage des Zeitgeistes und damit der Zeit – einfach gesagt, wir sind immer weniger geneigt unsere immer wertvollere Zeit in die reine Vorbereitung und Erarbeitung unseres eigentlichen Freizeitvergnügens zu stecken.

        Und gerade bei Gor erfordert das immensen Aufwand, denn es wird alles andere als konsistent und verbindlich interpretiert; was auf Sim A gilt, gilt nicht notwenigerweise auf Sim B, selbst wenn beide mit dem „btb“ Etikett versehen sind – man muss sich sozusagen für jede Lokalität erneut einarbeiten. (Und angesichts der im RP möglichen Situation reden wir hier von einer Menge möglicher Umgangweisen.)

        Was auch weniger ein Problem wäre, wenn a) die Notwenigkeit dies zu tun und auch zu vermitteln erkannt würde, b) nicht jeder seine Interpretation, auch in vernachläsigbaren Punkten, als einzig richtige und akzeptable Sichtweise verstehen würde und b) diese Abweichungen nicht ständig zu Konflikten im OOC führten.

        Egal, welchen Rahmen ich habe – und sei es das Drachenfest mit über 4000 LARPern – das RP an sich wird immer in kleinen Gruppen stattfinden, denn nur in diesen lässt sich ein allgemeiner Konsens aufbauen. Neue dauerhaft Mitwirkenkende werden nur Teil davon, wenn sie damit konform gehen können und quasi benötigt werden. Alles andere – auch auf der selben Sim – stellt lediglich kurzweilige Ablenkung, Impulsartige Einschübe oder belebte Kulisse dar.

        Es herrscht zwar der Gedanke, streckenweise sogar der Anspruch vor, das Ganze sei ein übergreifendes Miteinander, wohlmöglich sogar in einer simübergreifenden Spielwelt, aber das ist ein deutlicher Trugschluss. Bei einem besser und umfassender definierten Setting als Gor mag die Interaktion zwischen den Gruppen einfacher und konflikfreier sein („wiewohl die oft unterbewusste Absicht „ich mach mir die Welt wide-wide-wie sie mir gefällt“ überall zu finden ist), aber gerade für Gor sehe ich eine fortschreitende Vereinzelung voraus. Der Wunsch nach übergreifenden Großgruppen RP ist zwar eindeutig vorhanden, aber es endet immer, ob nun durch Fluktuation oder Absplitterung oder Ausgrenzung, in kleinen Grüppchen, schlimmstenfalls in Zerfall.

        Es werden neue Wege gefunden werden müssen, um sich mit den Spielrealitäten sinnvoll zu arrangieren.

  17. @Nea: Du musst ernsthaft fragen, warum manche Leute Rannug meiden? Dann empfehle ich dir mal zur Ursachenforschung einen Blick in sein Blog, zu finden hier: http://rannugmcduck.blogspot.de .

    Zur Verdeutlichung denn weiter diesen Beitrag: http://rannugmcduck.blogspot.de/2013/08/dupis-im.html

    Als Gründe fallen mir da ein: oft offen formulierte und harte Kritik an Sims und Spielern mit Namensnennung, bei Dupie ziemlich wahrscheinlich auch unautorisierte Veröffentlichung des Gesprächs, weiterhin Veröffentlichung von RP-Logs mit kompletten Namen oder Einmischung in RPs, wo er im Grunde gar nichts mit zu tun hatte wie bei Jorts Fähre (hier dazu deren Sichtweise der Dinge: http://jortsfaehre.wordpress.com/2014/01/04/leider-muss-es-nun-doch-sein/).

    Und wenn man da ein wenig rumstöbert, der Blog ist voll von solchen Dingen.

    • neanarstrom sagt:

      Ich weiß das. Da ich aber nie ein persönliches RP Problem solcher Dimension mit ihm hatte, wollte ich, dass er einfach reflektiert, woran es liegen könnte. dass manche halt nicht mit ihm spielen wollen.

      Mir ist es immer wichtig, dass die Leute was mitnehmen. Nur wenn man bereit ist zu lernen, kann man was verbessern.

  18. @Rannug: mag ja sein, dass ich eine alte Meckertante bin, ich teile schon mal gerne aus, das ist auch kein Geheimnis, wozu leugnen.

    Der Unterschied zwischen uns beiden ist aber, dass ich gewisse Sachen normal nicht mache, wie explizite Namensnennung, Veröffentlichung von Chat-Logs und/oder IMs. Das sind Dinge, die du bei mir nicht finden wirst.

    Damit kann ich im Gegensatz zu dir mich auf den meisten Sims nach wie vor ungehindert bewegen.

    Gut, bis auf Südland, aber das war in dem Fall volle Absicht, was ich über die schrieb. Nennen wir’s mal kontrolliertes Platzen.

  19. ganzbaf sagt:

    nun denn, ich habe eine nacht darüber geschlafen und muss noch immer feststellen, dass mich der blogbeitrag unsicher macht, als dass er mir sicherheit verschaffen würde. seit dem beitrag investiere ich einen gehörigen anteil meiner rp-zeit ins ooc (nach reiflicher vorheriger überlegung), nur um zu fragen, ist das in ordnung? können wir das so spielen? ist das (noch) goreanisch? was sagen die bücher bzw. die regeln? ist es eher eine ausnahme oder eine regel? paßt es in die gor-rahmenhandlung? etc.

    offen gesagt, ich kann das hier nach für mein rp nicht mehr wirklich abschätzen. sehr gerne spiele ich auf victoria. sehr gerne spiele ich einen bösewicht. ebenso gerne spiele ich intrigen, fiesigkeiten, queruliere etc. aber wie sehr das nun zu dem o. v. blogbeitrag paßt, keine ahnung.

    derzeit bin ich schlicht überfragt und würde mich freuen, wenn mir der ein oder andere über notecard (an ganzbaf rasmuson) ein konstruktives feedback gibt. schon mal danke für eure mühe.

    • Rannug sagt:

      Flüssigens Spiel oder stark nach buch. Ich spiele gern nach dem Buch aber nicht auf kosten des RP. ich reibe ab udn an leute unter die nase im IM … schau mal im Buch steht das udn das … das sit nicht böse gemeint in der regel ergibt sich eine diskusion in der man mehr oder weniger zu einem Kompromis kommt mit dem eigentlich meist beide gut leben könnne … ich denke das sit der weg – von dem dein spiel ist toll oder fein weiter so halte ich nichts ich sage den leuten wie ich was finde . das sit kritik ja aber das muss ja nichts schlimmes sein. Un Ich mach das nicht um am ende recht zu haben … was hätte ich dnen davon ich möchte ja das RP deshalb bin ich da. Aber Rp geht am besten wenn man aufeinander zu geht. aber der andere kann auf mich nur zugehen wenne r weiß wie ich was finde. Das ich dabei kein vorsichtiger mensch bin der zuerst mit watte schießt … ishalt so. Spiele was du dir vorstellst unterhalte ich mit anderen wie es auf sie wirkt … dann nimm dir beides und mach daraus etwas, mit dme du gut leben udn spielen kannst das aber auch auf andere zugeht. es muss nicht alles 100% authentisch sein … wichtig sit das es von den anderen mitgetragen wird. oder das man die die sich verlieren weil ihnen die säulen fehlen zur seite nimmt und ihnen diese zeit – die mögen anders aussehen, aber sie sind da – meien 4 cent dazu

  20. Callista sagt:

    Hallo,
    meine Gor-Kenntnisse sind relativ beschränkt, ich habe vielleicht zwei oder drei der Bücher gelesen und auch das ist schon über zehn Jahre her. Mein Wissen habe ich mir zugegeben selektiv aus den Luther-Scrolls angeeignet und in SL hatte ich, bevor ich nach Victoria kam nur hin und wieder einmal höchsten zwei Wochen irgendwo hinein geschnuppert.

    Jeder von uns ist ein Individuum mit seinen eigenen Ansichten und Interpretationen des Settings. Und da Victoria ja von vorne herein explizit darauf angelegt war kein „BTB“ zu sein, sondern eigene, erweiterte Elemente aus anderen Settings mit aufzunehmen, sollte es nicht verwundern, dass die unterschiedlichen Auffassungen hier noch weiter auseinandergehen.

    Was meine persönliche Interpretation des Settings betrifft, so glaube ich herausgelesen zu haben, dass der Heimstein der zentrale Punkt im Leben eines Goreaners ist und erst danach kommen Kaste und Familie. Und genau hier kommen wir schon zum ersten großen Widerspruch zwischen Setting und Spielbarkeit. Ich bin von meinen Ansichten bei Nea, dass ich es einfach glaubwürdiger finde, wenn ich bei einer neuen Sim auch einen neuen Charakter spiele. Ich kann auf der anderen Seite aber auch diejenigen verstehen, die ihre alten Charaktere weiterspielen wollen, da sie eine emotionale Bindung zu diesen aufgebaut haben. Ich war zugegeben noch nicht in der Situation, dass ich die Sim gewechselt habe und habe es von daher vielleicht einfach, das so zu sagen. Dennoch ist es meine Meinung, da ich mich aus meiner langjährigen P&P-Rollenspielerfahrung bemühe möglichst glaubwürdige Charaktere zu spielen und auch viel Spass daran habe Charakter-Konzepte zu entwickeln. Aber zurück zum Heimstein. Wenn es zu viele Mitspieler gibt, die in einer an sich eher fremdenfeindlichen Welt Charaktere von außen spielen, dann wird das an sich elementare Konzept des Heimsteins immer mehr verwässert. Vielleicht ist es ja für diejenigen, die an ihren Charakteren hängen eine Idee oder Möglichkeit, den vorhandenen Charakter zu adaptieren. Ist es denn so unmöglich dass zu der in einem der anderen Kommentare erwähnte Heilerin, die in Stadt A ihre Prüfung abgelegt und zwei Kinder geboren hat nicht auch eine Heilerin in Stadt B gibt, die genau das gleiche erlebt hat? Das ganze ist zugegeben schwierig wenn der Charakter aus einem anderen Kulturkreis kommt, aber auch da kann man mit ein wenig Phantasie jemanden erschaffen, der dem Original ähnlich genug kommt.
    In die gleiche Richtung mit der Verwässerung des Heimsteins geht es meiner Meinung nach auch, wenn plötzlich Verwandte irgendwo aus der Fremde auftauchen. Zugegeben, es ist die naheliegende spieltechnische Lösung, da man ja erst später irgendwo hinzukommt und so am einfachsten erklären kann, dass man vorher nicht da war. Aber es widerspricht meiner Meinung nach dem Setting. Im Einzelfall mag es ja noch plausibel sein, aber wenn es zur Regel wird, führt es doch dazu, dass es in der fremdenfeindlichen Welt Gor über viele Städte ausgedehnte Familien gibt, die dazu noch ein inniges Verwandschaftsverhältnis pflegen. Wäre es denn so unplausibel, wenn dieser nachträglich aufgetauchte Verwandte schon immer in der Stadt gelebt hat, aber mit den bespielten Personen bisher keinen oder kaum Kontakt hatte? Im vorgegebenen Kontext finde ich das auf alle Fälle glaubhafter als den Verwandten aus der anderen Stadt.

    Thema Kasten. Das Kastenwesen wirklich authentisch umzusetzen halte ich nicht einfach. Ich denke man braucht dazu einiges an Leuten in der Kaste und auch mindestend drei besser noch mehr verschiedene Familien. Ansonsten muß man entweder auf Gefährtenschaften oder aber auf das Machtspiel um die Vorherrschaft innerhalb der eigenen Kaste verzichten. Ansonsten bin ich auch der Meinung, dass es vom Hintergrund wohl kaum einen relevanten Grund gibt die Kaste zu wechseln, Gefährtenschaften einmal ausgenommen. Der einzig andere relevante Grund wäre wirklich, wenn Bedarf in einer bestimmten Kaste besteht und der Kandidat geeignet ist. Aber auch andere Dinge sind mangels gespielter Masse nur schwer kastenintern umzusetzen, wie z.B. das Sozialsystem, da es kaum Kasten gibt, in denen es wirklich Bedürftige gibt, die unterstützt werden müßten.

    Kommen wir zu den Familien. Wenn man hier den Hintergrund mal konsequent durchdenkt, dann sollte es ja dank der Langlebigkeit nichts ungewöhnliches sein, wenn es Familien mit zehn oder mehr Generationen „unter einem Dach“ gibt. Zugegeben, das umzusetzen scheitert wieder an der Anzahl der Spieler, aber es ist zumindest einmal ein Gedanke, der sich zu durchdenken lohnt. Tatsächlich gibt es in Victoria soweit ich weiß keine Familie in der auch nur drei Generationen vertreten sind. Ich glaube ja im Endeffekt hat sich bisher kaum jemand Gedanken gemacht, was diese Langlebigkeit für eine Gesellschaft wirklich bedeutet, denn entweder müßte das zu einer Bevölkerungsexplosion führen oder aber zu einer wie auch immer gearteten Form der Geburtenkontrolle, was dann aber wieder im Widerspruch zum hochgehaltenen Prinzip der „Natürlichkeit“ steht. Ich glaube ich komme gerade ein wenig vom Thema ab, da es im Spiel nicht wirklich relevant ist.
    Gefährtenschaften. Bei Gefährtenschaften tue ich mich persönlich ziemlich schwer mit der Befristung auf ein Jahr. Was mich mal vom rechtlichen Aspekt der Befristung abgesehen interessieren würde, wie lange hält eine Gefährtenschaft denn in der Regel so? Welche Auswirkungen hat es für eine Gesellschaft, wenn ggf. in der Regel die wesentliche Bezugsperson eines Kindes, nämlich die Mutter, schon im Kleinkindalter verschwindet. Wer ersetzt diese? Und ist es nicht ein Widerspruch, wenn die wichtigste Aufgabe, die eine freie Frau auf Gor hat, nämlich die Geburt und die Betreuung der Kinder durch die rechtliche Unsicherheit des Endes der Gefährtenschaft jedes Jahr gefährdet ist? Hm, das sind jetzt wohl schon wieder Elemente, die nicht wirklich relevant im Spiel sind. Also Gefährtenschaften die Zweite. Aus dem bisher erlebten habe ich ja irgendwie das Gefühl, dass Liebesgefährtenschaften die Regel zu sein scheinen, obwohl doch vom Setting her eher politische Gefährtenschaften dominieren sollten. Ich kann das ja gut verstehen, dass man als Spieler lieber mit demjenigen eine Bindung eingehen will, den man mag, in den man sich im Spiel verliebt, eine emotionale Bindung aufbaut. Aber wie nah ist das dann wirklich am Setting? Und wie nah am Setting ist es, wenn diese Liebesverbindungen von der Umwelt dann auch noch eher begrüßt werden, als die an sich settingstreuen arangierten Verbindungen?

    Sklaverei. Noch so ein Thema mit dem ich mich auf Gor ein wenig schwer tue. Irgendwoher schwebt ja die Zahl von 2-3% der weiblichen Bevölkerung sind Sklaven rum. Wenn dem wirklich so ist, dann spielt Sklaverei ökonomisch eine sehr untergeordnete Rolle, was auch noch durch die Tatsache unterstützt wird, dass Frauen körperlich viel schwächer als Männer sind und sich so nicht wirklich für körperlich harte Arbeit eignen. Dafür, dass der Anteil der Sklavinnen so gering ist, wird für meinen Geschmack viel zu schnell mit Sklaverei gedroht. Gefühlt hat man ja manchmal den Eindruck, wenn man als Frau einen Mann nur schief anschaut, ist man schon im Kragen. Gut, ganz so schlimm ist es in Victoria nicht, aber ich hatte da selbst schon ein sehr einschneidendes Erlebnis. Ansonsten bin ich geneigt Nea in ihrer Argumentation zu folgen, dass zu schnell versklavt und wieder freigelassen wird, dass die Kappung aller Bindungen nach einer Versklavung nicht wirklich ausgespielt wird, ein Umstand den ich emotional gut verstehen kann, der aber dem vorgegebenen Setting widerspricht.

    So, warum schreibe ich das alles eigentlich? Zum einen muß man sich im klaren sein, dass allein durch die Spielbarkeit Grenzen gesteckt sind, das Setting wirklich authentisch wiederzugeben. Zum anderen sollten wir uns alle bewußt machen, dass jeder einzelne seine eigenen Vorstellungen hat und diese mehr oder weniger nah bei den eigenen liegen. Wenn ich meine eigenen Vorstellungen alle ohne Kompromisse umsetzen will, dann werde ich schnell feststellen, dass ich auf einmal allein bin. Wenn ich auf der anderen Seite allen alles erlaube, bleibt vom Setting nichts mehr übrig.
    Die Kunst besteht darin einen Kompromiß zu finden, der auf der einen Seite genügend Leute einbindet, um eine gesunde Population zu erhalten, die nicht zu einem Aussterben führt und auf der anderen Seite aber ein spannendes Setting liefert, das nicht beliebig ist. Das ist nicht einfach und erfordert Toleranz und Respekt. Toleranz und Respekt des einzelnen der Gruppe gegenüber. Auch wenn es schwer fällt, wenn man sieht, dass man sich irgendwo verrennt, dann ist es in der Regel nicht so, dass alle anderen etwas falsch machen, meist ist es so, dass man selbst etwas falsch macht. Aber genauso braucht es auch Toleranz und Respekt der Gruppe gegenüber dem einzelnen. Denn, wenn sich jemand verrennt, dann sollte man denjenigen nicht in der Sackgasse verhungern lassen, sondern eine hilfreiche Hand reichen, mit der man ihn wieder zurück in den Schoß der Gruppe holt. Und häufig macht der Ton die Musik. In einer rein schriftlichen Kommunikation ist es häufig schwierig die Worte allein zu deuten. Es fehlen Betonung, Gestik und Mimik. Von daher sollte sich jeder bemühen die Worte des anderen so wohlwollend wie möglich auszulegen und noch viel mehr sollte man sich bemühen seine eigenen Worte bedacht und höflich zu wählen. Das ist oft nicht einfach, auch mir gelingt das nicht immer. Wenn man dann mal eine Nacht darüber geschlafen hat und man selbst merkt, dann man überzogen hat, dann kann eine Entschuldigung helfen das zerbrochene Porzellan wieder zu kitten. Umgekehrt, wenn sich jemand bei Dir entschuldigt, dann sollte man auch über sein eigens Verhalten reflektieren. Oft schaukelt man sich in der Erregung gegenseitig hoch und genauso können auch gegenseitige Entschuldigungen helfen wieder runter zu kommen.

    Ich selbst bin in meinem Spiel manchmal auch inkonsequent. Callista ist denke ich zwar in vielem schon recht „goreanisch“, hat aber untypisch häufig Mitleid für andere. Das ist zum Teil bewußt so, denn ein Charakter völlig ohne Ecken und Kannten ist langweillig. Teils ist es vielleicht auch unbewußt, denn letztendlich steckt hinter jedem Charakter ein Mensch des 21.Jahrhunderts auf der Erde. Und dann bin ich vielleicht auch mal inkonsequent, wenn ich sehe, dass da jemand ist, der sich verrennt, auch wenn ich dabei vielleicht dann doch zu vorsichtig gewesen bin.

    An sich habe ich noch ein paar andere Dinge, die ich schreiben könnte, aber es ist ohnehin schon viel zu lang geworden und geht vielleicht auch ein wenig am Thema vorbei. Von daher lasse ich es erst einmal bei dem hier.

    • neanarstrom sagt:

      Ich glaube – also angenommen man will mit jemandem Gefährtenschaft spielen, mit dem man gut kann – und ich denke, das ist ja verständlich und legitim, dass man sich keinen ans Bein bindet, der einem massiv auf den Keks geht oder so – dann finde ich es günstig die Chars aufeinander zuzuschneiden.
      Es ist so, dass ich in Victoria Chars lieber sehe, die exakt für das Victoria-Setting zugeschnitten sind und auch für einen bestimmte Art von Spiel.

      Ich nehm mal Beric und mich als Beispiel. Zu Beginn hatten wir Zweifel ob wir überhaupt in jeder Kaste ein Haus zusammenkriegen. Also war die Überlegung als Gegner in verschiedenen Häusern zu spielen – zugunsten der Sim und des Rollenspiels. Ziemlich schnell war aber klar, dass das nicht notwendig ist und uns so nur wertvolle RP-Zeit miteinander fehlt.

      Jetzt hätten wir Sergius umstricken könne, ich kreiere mal den typisch absonderlichen Verlauf, den andere gern spielen:
      Sergius findet Vega auf einmal ganz toll. Weil er sie so supertoll findet und er ein schlechtes Gewissen hat, weil er sie ja mal bedroht hat, unterwirft er sich ihr. (lacht leise) Nach einer angemessenen Buße-Phase lässt Vega den netten jungen Mann frei, weil sie sich nun auch unsterblich in ihn verknallt hat. und zu allem Überfluss werden sie natürlich noch Gefährten, er wechselt vom Krieger zum Schriftgelehrten und die Masse freut sich für das romantische junge Glück. ^^

      Und genau SOWAS find ich halt „bähhhh“. Da lass ich doch den Krieger lieber als Krieger draufgehen und mach was anderes, schlüssiges.

      Und das ist halt unser Fokus. Schlüssiges Charaktere, schlüssiges RP. Ich muss ganz ehrlich sagen, emotionale Bindungen an einen Char sind für die Art wie wir RP spielen in Victoria unter Umständen in dem Maße einfach auch nicht günstig. Und ganz ehrlich: Man hat ganz flott auch wieder eine emotionale Bindung, wenn man den Char ein paar Tage intensiv spielt. Nur ist es halt dann einer, der zum Setting auch passt.

      Ich finde deinen langen Kommentar jedenfalls gut. Und ich denke, du bist auch als Callista gut. Ecken und Kanten machen einen Char erst aus. Denn hierdurch entsteht ja erst Reibung und Spannung. Wenn alle GLATTE PROTOTYPEN spielen, dann kommt keine Handlung zustande.

      • Callista sagt:

        Ich denke, von dem was wir besser finden liegen wir eng beisammen, aber ich kann und will niemand vorschreiben was er/sie spielen soll und ich kann auch gut damit leben, wenn andere es anders sehen und dann auch mit diesen spielen. Wie man mit jemanden klar kommt hängt meiner Meinung nach in erster Linie von anderen Kriterien ab.

      • neanarstrom sagt:

        Das kann sein. Als Spielerin würde ich das genauso sehen. Als Spielleitung muss ich abwägen zwischen den Ansichten vieler und auch deren Bedürfnissen.

    • Rannug sagt:

      Huhu Calli – ich als SL noob will mich mal dran versuchen – es sit meine sichtweise nach meienr kurzen spielzeit – nicht mehr nicht weniger.
      Zum Heimstein
      Der Heimstein ist das non plus ultra in Gor (gut norman findet auch da ausnahmen aber). Der ehimstien verbindet die bewohner eines Ortes und gibt ihnen ein Gemeinschaftsgefühl das mit der goreanischen Ehre zu etwas unheimlich starken wird. Ein Rarius wird ohne verdammt guten grund neimals seinen heimstein verleugnen. Auch andere Bürger werden es nicht tun. (Das buch über tharna ist hier ein guter beweis) Für dies Wir gefühl tun sie unheimlich viel. Könnte man vielleicht mit den Griechen vergleichen. Nach aussen halten sie zusammen sosehr wie sich auch intern die Köpfe einschlagen. Das ist in Gor noch etwas intensiver … ein Heimsteinbürger ist leichtgesehen so etwas wie ein bruder … was bei einer bevölkerung von 20 000 + natürlich nicht sehr fest ist, und daher auch intrigen, Machspiel etc. zulässt.
      Ich sehe hier den widerspruch nicht. Als Koroba vernichtet wurde, verteilten sich die bewohner auf alles drumherum und wären da mit der zeit auch aufgenommen worden und die chance bekommen dort neu zu leben. Es sit also goreanisch leute aufzunehmen die in die Stadt passen. Es sit auch fürs spiel gut wenn es diese möglichkeit gibt, denn sims verschwidnen teilweise im 4 Wochentakt. Und dann steht man sonst leer da. Das sollte aber eben nicht dazu anhalten alle 2 wochen den Heimstein zu wechseln. Denn zum einen ist man stolz auf seinen eigenen zum anderen muss man sich diese hohe gunst einen neuen zu bekommen sehr schwer zu verdienen. Das sit nicht wie visum beantragen sondern eine Lebensleistung. Das Heißt aber nicht das ich nicht in einer fremden stadt leben und arbeiten darf – das söldnerwesen sit extrem wichtig in Gors Militäreschichte – da treffen sich viele heimsteine in eienr Armee. Wichtig hierbei ist das fremde eben aber zumindest einen Heimstein haben müssen und es sollte der einer befreundeten oder neutralen stadt sein. Sonst sind es feinde oder gesetzlose …
      Fremdenfeindlich mag Gor bedingt sein … aber es unterliegt auch festen Regeln und Verträgen. So könnne unterworfene Orten ihren Heimstein zu dem des Siegers lebgen oder es wird so aufgezwungen, womit sich eine gewollte oder ungewollte Gefolgschaft ableitet. Zum anderen können verbündete Städte sich auf ihren Verträgen so etwas ableiten und es gibt mehr als den 4 städte Olni Bund, die so etwas praktizieren. Dies läst die Möglichkeit das jemand der einen fremden heimstein hat in eienr befreundeten stadt hängen bleibt und vielleicht sogar wechselt.
      Zu den Verwandten. Überleg mal bitte wievieel Heimsteinangehörige gar nicht in den reisigen städten leben sondern davor … ausserhalb der mauern – wie die Kasten der Bauern und der Holzfäller. Diese leben sehr locker ausserhalb in ihren Buden und Gehöften – geschützt durch Tarnreiter und thallikav. Und davon gibt es noch mehr – denke mal an die Minen … Ausserdem werden Händelsposten festungen etc. gegründet um wren schneller zu bewegen oder Truppen an strategisch wichtigen Punkten zu stationieren. Das sind dann orte der städte. Sie gehören zur Heimsteinstadt und entwickeln sich mit der seit selbst zu städten. Lydius ist einmal ein handelsposten gewesen – für wen weiß ich nicht. Und Port Cos war ein Militärfafen der insel Cos in der Nähe der Stadt Ar – dem Fend von Cos. Mit der Zeit wurde port Cos Groß trennte sich von Cos und wechselte später sogar die Fronten und half Ar bei seeschlaten wo sie selber auch bedroht waren. Das heißt allene durch so etwas kann es geschehen das Familien sich splitten und verteilen … dabei können sie dem Heimstein treu bleiben oder ihn wechseln oder gar einen eigenen erlangen. Es sit also durchaus möglich das sich Familien über mehrere Städte verteilen, über mehrere Kasten und auch Heimsteine. Es sit aber trotzdem gesammt gesehen eher selten vor allem für Kasten die eben nicht viel Reisen. Letztendlich ist es eine Frage der einführung und wie man es spielen will. Eien Stadt in gor am Vosk ist sehr groß. Da sit es durchaus möglich das es verscheidene gruppen gibt. Die sich nur ab und an sehen … kommt am ende emiern meinung nach drauf an wie eng man auf der Sim spielt und wie sowas akzeptiert wird.
      Die Kasten
      Um innerhalb der Kaste ein machtintrigenspiel zu veranstalten bedarf es einiger nicht famliengleier Händler richtig. Aber mal vom Heimsteinbund abgesehen, ist die kaste auch etwas verbindendes. Jeder kastenangehörige wird nach aussen den teufel tun sein kaste schwach und uneins erscheinen zu lassen. Das es innerhalb Reibereien gibt … ist aber nicht ausgeschlossen. Und warum sollte man die Kaste wchseln. Ein goreaner ist stolz auf seine Kaste. Es kommt ab und an vor das jemand wechselt, dann aber weile r ebsondere Fähigkeiten hat. Zum beispiel ein Händler der sich in seinen reisen ein gutes geschick als diplomat erworben hat oder ein strategisches geschick, das ihn in einem aufkommenden Konflikt Sehr wichtig macht. Das sit aber sehr selten. In der Regel wird die kaste durh geburt festgelegt oder kann bei der Frau durch heira geändert werden … dann meist eher aus rücksicht auf den Mann den aus eigenem wollen. Für Familieen sit das aber eien Möglichkeit den gesellschaftlichen Stand ufzuwerten. Angeblich gibt es die Möglichkeit für erwachsen werdende sich prüfen zu lassen, wenn sie sich unwohl in ihrer kaste fühlen, weil sie einfach nicht die fertigkeiten haben … dazu müssen sie sich aber vor ihrer und vor der kaste die sie statt dessen wollen beweisen und das nicht eben so sondern sie müssen wirklich überzeugend sein das dieser Kastenwechsel wichtig ist. Sonst wird er abgelehnt. Für fremde oder freigelassene Sklaven(seh sehr sehr selten) gibt es noch die möglichkeit der ehre … wo er sich in der ausbildung bei seinem Meister bewähren muss und sollte dieser zufrieden sein, vor der kaste die chance auf eine Probe bekommt. Bedenken sollte man, das sklaven selten freigelassen werdne und dann meist wegen der Heirat und der Kinder … aber in Gor heißt es, es sei eine schande für den Mann wenn die Frau Arbeitet und der mann unfähg sein die Familie zu ernähren. Ausnahmen sind da am ehsten Händler und Schreiber, da hier die Frau em ehsten gleichziehen kann, wird da die stärke eines Mannes nicht so ins gewicht fallen.
      Das soziale verhalten wird kaum ausgespielt weil es den verlust des ernährers bedingt und das sit ausser im Kampf selten. Es betrifft hauptsächlich Krieger und Händler. Und soweit ich das gelsen habe wird dann von der Akste ein obolus entrichtet, der es den überlebenden ermöglich angemessen für die Kaste ein leben zu führen, bis es wieder besser und diesen Teil der Kaste steht. Ebenso kann jedes Kastenmitglied um diese Hilfe ersuchen. Es verpflichtet sie zu nichts. Es wäre eine schande wenn die Kaste dafür Gegenleistungen fordert, da die Kaste dann schwach wirkt. Das heißt nun nicht das eine witwe im Luxus schwelgt .. es reicht zum überleben . Es sit sogar möglich das eine Familie sich so in eine einfügt, aber es geht in dem Falle mimmer von dem betroffenen Haus haus indem es solche Wünsche äußert.
      Heimsteinbruder – Kastenbruder . Selbst wenn man den anderen nicht besonders leiden kann ist man ihm doch verbunden und tut man es nicht für dne anderen dann für dne Heimstein und die Kaste.
      Familien
      Ja genau. In Gor sind Menschen sollten sie sich nicht gegenseitig Totschlagen sehr langlebig und dann kommt es gut vor, das in einem Gebäude mehr als nur 5 Generationen leben. Ist aber nicht darzustellen. Zum anderen tun sich auch wenige das spiel alter Leute an … warum auch immer – alter in gor ist kein Optisches sondern ein mentales. Aber auch in den Büchern hat sich norman damit nei wirklich beschäftigt. Und die Bevölkerungsexplosion … nun in der regeln fröhnt das freie weib ihrer Gefangenschaft mit anderen weibern und der Herr eher seinen sklavinen, die ja keine Kinder zeugen. Es wird also dafür gesorgt dann ein Kerl da sit und dabei einige weiber als nachwuchs in kauf genommen, auch wenn sie teuer sind. Wilde tier Unfälle tc. Sorgen dafür das der nachwuchs überschaubar bleibt. Oder das man solche schönen regeln aht wie die Tuchuks und Turia – wo es zu genug Toten bei „spielen“ kommt.
      Gefährtenschaften
      Nun eine gefährtenschaft wird im Süden für ein Jahr geschlossen und kann danach verlängert werden . wie lange das verlängert wird sit offen – würde mich nicht wundern wenn manche gefährtenschafen über 500 jahre halten, wenn denn beide miteinander auskommen. Zum anderen ist es eines der Mittel das dafür sorgt das der Mann sein weib trotz seienr stellung respektiert sonst sacht die nach einem jahr nö und er hat einen imensen ansehensverlust.
      Und auch hier … Die Gefährtenschaft ist zuerstmal ein Vertrag … einer indem zwei familien sein basis zum gegenseitigen vorteils chaffen. Da steht das kind erstmal hinten dran. Soweit mane s mir begebracht aht – bleib das Kind die ersten jahre (6-10) bei der Mutter die es erzieht und geht danach zum Vater, der es in seine Kaste aufnimmt und dort ausbildet, bis zur volljährigkeit mit 16. Dabei ist es vollkommen irrelevant ob die Eltern vergefährtet sind. Die Gefährtenschaft dien in erster linie dem Miteinander der Familien. Eien art statusvertrag und dann dem Zeugen der Kinder.
      Nun Liebes gefährtenschaften bedingen sich dadurch das wir spieler eine Bindung zueinander haben … wir spielen selten, wie nea sagt, mit leuten die wir nicht leiden könnne – vor allem hier im singelbörseland SL. Laut Buch ist es da anders eher wie im mittelalter bei den Blaublütern.. Die Aufgabe der Frau für das wohl der Familie … nix lieb nix den mag ich. Aber es ist nicht spielbar. Ich dneke mit hartn P&P spielern ist sowas amchbar wenn die Kinder erwachensen werden etc. Mit den Spaßspielern oder anderen die eher auf einen Spaß denn auf inhalt spielen ist das sehr schwer. Kommt hier darauf an wie weit man bereit ist zu gehen. Aki wollte meine Tochter vergefährten zum Vorteil der stadt. Ich habe das akzeptiert war aber unheimlich glücklich das es aus anderen gründne nicht dazu kamen – aber 80% der beteiligten hätten es akzeptiert … kommt also immer darauf an wie weit ist man bereit zu gehen. In eienr großen gruppe die gut miteinander auskommt also viel eher möglich als unter einzelspielern.
      Sklaverei
      In den Scrolls steht 2-3% was aber nicht stimmen kann – da in den Bücher bei weitem mehr passiert als normal. Da werden mal eben 500 – 1000 Mädchen gefangen … aber sit das viel? Wenn man von städten ausgehet die zwischen 10 000 und 250 000 einwohner haben? Nö. Manche Städte haben fast keien Sklaven manche viel. Kommt drauf an wie nötig bzw nützlich sie sind.und ein landarbeitet ist vel produktiverdie schicht der Mägde urts landarbeiter aushilfe … de untersten der untern kasten die gibt’s ja in SL gar nicht oder sehr sehr selten. Da fällt es dann schon auf. Zum anderen sollte man bedenken das selbst ein Kupfer viel Geld ist für viele Kasten und nur die besten der hohen kasten mal eben ein silber oder 2 verdienen. Dazu kommt. Eine Sklavin kostet vielleicht nur ein paar kupfer wenn sie einfach ist … im Kauf. Aber sie verursacht ja kosten die sind um einiges höher. Eine Sklavin kann sich also gar nicht jeder mal ebenso leisten. Und warum so – wenn er alternativ als bauer Familie oder Landleute zur verfügung hat die nicht bewacht werden müssen die viel produktiver und engagierter sind. Männer sind lastarbeiter aber männliche sklaven nicht unbedingt gern gesehen. Frauen aber sind für viele zu schwach und dienen daher eher im haus.
      Und das mit der sklaverei drohen ist wieder SL. Eine Frau des Südens lebt sicher in ihrer Stadt. Sie wird durch ihren Heimstein geschützt und darf nicht mal eben versklavt werden – das könnte für den Versklaver sehr schnell selber zum kragen führen. Und so viele superkrieger wie trl gibt’s auch nicht das mal eben massen an frauen aus den städten gewubt werden. Eher aus dörfern dem Norden oder der erde. – Trotzdem ist sich aber laut buch jede Frau bewusst, das sie trotzdem mal in die situation kommen kann. Und das freilassen … was willst machen we der ander spieler sagt nö kein bock mehr auf dich, tu was ich will oder ich leg den char schlafen … wer einmal auf gor versklavt wird kann freikommen, auch durch hilfe, aber es sit selten. Oder sollte es zumindest immer sein. Sprich ein sklave der fliehen kann aus seiner sklaverei – nach hause kommt und da beweißt das sein wille ungebrochen ist und sein verlangen nicht zu groß, der kann wieder aufgenommen werden. Siehe Marlenus der seie tochter aufgenommenhätte, hätte sie ihm wie eine frei geantwortet, der sie aber verstößt, weil sie sich wie eine sklavin verhält. Hier auch bitte bedenken – eine freiwillige versklavung setzt das aufgeben der alten vergangeheit leicht vorraus, eine erzwungene nicht. Ein widerwilliger gefangener wird an seinem alten Leben festhalten bis er gebrochen ist. Er wird aber dadurch niemals zu einem guten oder willigen sklaven.Und wenn man sich die sklaven so anschaut … na ja.
      Ay man kann etwas aufbauen wenn man miteinander spielt. Das bedignt nichtmal das man den anderen mag, aber das man ihn respektiert. Respekt aber muss man sich verdienen. Das ist kein geschenk. Ds vergessen viele. Zum anderen sind teilweise die ziele viel zu verscheiden als das da gute Kompromisse raus kommen und zum Letzten. SL gor besteht aus alten spielern die ihre fehden haben und diese auch mit ihren ats weiterführen. Da sind gräben die man nicht eben zuschüttne aknn als wenn sich neue leute begegnen – auch gibt es viel zu wenig neue um das aufzuweichen.warum gehen den so viel neue sims so schnell wieder unter …. Die sim sit vielleicht neu – aber die spieler nicht und wenn die nicht miteinander klar kommen nützt auch eine Namensänderung nichts. Vergeben und vergessen … Ich kann vielleicht vergeben … vergessen fällt mir ausgesprochen schwer. Das andere ist der Neid … es brauch viel arbeit und hartes verjhalten einen Plott zu bauen. Man muss planen schweigen entscheidungen treffen und es wird imemr leute geben die sich ausgegrenzt fühlen neidisch sind oder schlicht mehr „frendschaft“ erarten … in eienr P&P runde weiß jeder wies geht, ejder nimmt rücksicht und jeder weiß das das Spielvergnügen, der erfolg ds Abends von der Gruppe und ihrem zusammenhalt abhängt. Hier in SL ist das ganze viel zu egoemotional. Mir fällt einfahc kein anderes Wort ein. Und es reichen meist 2 die stören und Gräben zu bilden. Kaputt machen geht eben viel schneller. Und ja es wird vieles viel zu schnell als böse ausgelegt … und es gibt viel zu viel schlechte erfahrungne, so das das Vertrauen einfach meist fehlt.
      Mitleid ist in Gor nichts falsches … es gilt aber eben nicht für Dinge – sklaven sind Dinge. Das sit eine andere sichtweise.
      So – wer mag das fehler zählen. Ist mir egal danke an die dies doch gelesne haben. Ich geh jetzt schlafen. Wer weiter mit mir diskutierne will kann das gern Per Im oder OOC tun. Ich bin a bissel stur und ticke auch mal aus … aber das sit ja normal oder?

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