Shosha, Haie, Widersprüche

Sie traf Shosha nach den Trainingsrunden mit dem Jetski vor dem Italiener im Gespräch mit der Buchhändlerin. Schon am Tag davor, als sie sich vor der Chocolaterie trafen, hatte ihr Instinkt Alarm geschlagen. Aber es gehe ihr gut, hatte Shosha geantwortet. Heute sollte sich das Blatt wenden. Aus der emotionalen Verbindung zu Phoenix war offenbar etwas gewachsen, dass Bettencourt nur als Gegenwehr interpretieren konnte. Ganz offen ganz Shosha zu, dass der Artikel über den Menschenhändlerring, der in der ganzen Stadt für Wirbel gesorgt hatte, auf ihrem Mist gewachsen war. Sie verabredeten sich für den nächsten Tag in der Galerie, nachdem Bettencourt versprochen hatte, dass diese frei von installierten fremden Ohren sei.

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Die Sache mit der Menschenhandels-Organisation war damit nun bereits zum zweiten Mal an ihr Ohr gedrungen. Madame Orena hatte ähnliches zu berichten gehabt. Leider blieb unter diesen Neuigkeiten die Motivation der Täter zum einen Talleyrand zu überfallen und mit ihrer Entführung zu erpressen, völlig im Dunkeln. Immer wieder tauchte auch das Gerücht auf, dass Phoenix ein verschwundenes Mädchen suchte. Aber nach dem Mädchen hatte der Täter weder Talleyrand bei dem Überfall, noch Bettencourt während ihrer Entführung gefragt.

Die Dinge wurden immer verworrener und Bettencourt war froh, dass sich andere um das Problem kümmern würden. Die Gendarmerie berichtete von einem verhafteten Täter in Paris. Ein Zusammenhang war bisher nicht erklärt und sie beschloss für sich, die Aufklärung weiterhin in den Händen privater Ermittler zu belassen. Der Fall war alles andere als erledigt, was man nicht zuletzt der Zeitung entnehmen konnte, aber es war nicht ihr Job Verbrechen aufzuklären. Ihr Job war es allenfalls unbehelligt und mit einem sicheren Gefühl ihrem Tagwerk nachzugehen. Und Luiz zu erfreuen.

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Die Ausstellung war kaum einen Tag alt, da war das erste Exponat bereits verkauft an die Nachtclubbesitzerin aus den Staaten. Bettencourt versprach das Bild nach Ausstellungsende selbst vorbeizubringen. Bei der Gelegenheit konnte sie Mrs Merriwether persönlich berichten und sich mal einen Nachtclub von innen ansehen. Wie sie das Luiz beibringen konnte, wusste sie aber noch nicht so genau.

Neben dem Zeitungsartikel sorgte vor allem die Hai-Sichtung in der Bucht von Neuville für Aufregung. Allerdings gelang es den vereinten Kräften aus Tierschützern und einer speziellen Einsatzgruppe recht schnell, das verirrte Tier zu vertreiben und die Küste für das bevorstehende Jetski-Rennen zu sichern.

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