Zurück an die Sonne

Die eigentliche Herausforderung in der vergessenen Schatzkammer waren nicht die Kreaturen, auf die wir bisher getroffen waren. Nein, die eigentliche Herausforderung war es herauszufinden, wie die Kammer sich wieder öffnen ließ. In der Mitte des zentrales Saales hing ein gigantischer Kristall an der Decke, die Zwergenstatuen jedoch drehten ihm allesamt den Rücken zu, obwohl sie eine Art Reflektor in ihren steinernen Händen hielten. Wir gingen davon aus, dass wir sie dazu bringen mussten, sich dem Kristall zuzuwenden. Und tatsächlich, in jeder Nische, hinter jeder Statue befanden sich Hebel. Es blieb nichts als kräfteerschöpfendes Ausprobieren der verschiedenen Kombinatonen, denn sobald man einen falschen Hebel wählte, drehten sich alle steinernen Zwerge wieder zurück in ihre Ausgangsposition.

Schließlich hatten wir Erfolg. Der große Kristall im Zentrum des Saales leuchtete in voller Pracht und erhellte die gesamte Kammer. Aber wider Erwarten öffnete sich nicht die Ausgangspforte, sondern eine Pforte im unteren Bereich des Saales. Langsam stiegen wir die Stufen hinunter auf die untere Ebene. Hinter der Pforte erstreckte sich ein weiterer Saal und an seinem Ende, erhaben vor seinem Thron, sah uns ein Wesen entgegen, das uns mit Sicherheit nicht freundlich verbunden war.

Der Beutel mit Beute hing schwer an meiner Seite. Die Frage war, ob meinen Knochen hier bald ruhen würden oder ob ich ihn nach draußen schaffen konnte. Der letzte Gegner wartete geduldig bis wir vorgetreten waren. Wir besprachen uns kurz und stürzten uns dann in den unvermeidbaren Kampf.

Schwer angeschlagen, aber siegreich, plünderten wir auch die letzten Truhen. Es war Zeit zu gehen. Nur knapp war ich dem Tod in Moria entronnen und wenn ich eines wusste, dann, dass ich nicht unter der Erde Abschied vom Leben in Mittelerde nehmen wollte. Mein ganzes Sein verlangte es zurück in die Natur gebracht werden, ans Licht der Sonne und zu den Pflanzen und Bäumen. Es war auch Zeit Abschied von den weißen Schatten Luthiens zu nehmen. Mein Pfad führte mich quer durch Moria bis an die andere Pforte, wo sich die Pforte nach Lothlórien befand. Es war Zeit heimzukehren und meine Wunden zu pflegen.

***

OOC

Moria. Sicher eine der eindrucksvollsten Spielwelten in HDRO. Aber nichts für mich. Zu dunkel und eine wahrhafte Hölle für einen Orientierungs-Fail wie mich. Also ergriff ich gleich die Flucht, nachdem mein Level die Weiterreise zuließ.

Wie pflanzen sich Zwerge eigentlich fort, wenn es von denen keine Weibchen gibt? Fragen über Fragen. *g*

Ich stell einfach mal die letzten Bilder aus Moria ein. Für mich zur Erinnerung. Irgendwann muss ich nochmal in einer Gruppe hier antreten und die Schmiede von Khazad-Dûm erledigen, da muss ich noch einen Gegner erledigen für eine meiner Kundigen-Fähigkeiten. Vorerst reicht es mir aber mit dunklen Gewölben.

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