Ruht sanft, Cato und Amira

Amira brauchte einige Hand bis sie gestützt auf einen Stock das Haus allein verlassen konnte. Dann hatte Cato entschieden, dass es Zeit war sich von Trubel des Stadtlebens zurückzuziehen und die Abgeschiedenheit inmitten eines Sumpfgebietes in der Voskregion für die Delka-Aktivitäten zu nutzen. Sie hinterließen ihren großzügigen Helfern Luc und Elaine eine Karte, auf der das neue Quartier eingezeichnet war und brachen dann auf. Auch an Mithrandriel und an ihre Söhne hatten sie Boten ausgeschickt, ebenso an Gilian, die immer noch als Spionin auf Cos weilte. Über sie ließen sie auch an Cäcilia ihren Dank übermitteln. Ohne die Helfer hätten ihre Schicksalswege sich wohl auf immer getrennt und womöglich wären sie beide in die Städt des Staubes eingegangen.

Eine Menge Aufgaben blieben offen.

Noch war der Heimstein von Ar nicht den cosianischen Händen entrissen.

Helena befand sich immer noch in der Hand unbekannter Wächter irgendwo bei Tancreds Landing, wenn man Helios Glauben schenken durfte.

Nicht zu vergessen der Heimstein von Turmus – der – wenn Catos Plan aufgegangen war – auf immer in Sicherheit war, aber nicht an seinem angestammten Platz: dem Zeremoniensaal von Turmus.

Das kleine Haus inmitten der Sümpfe war behaglich und das einfache Leben erinnerte sie an die Zeit damals bei Iskander. Vielleicht würden wieder Zeiten kommen, in denen sie ihre Abgeschiedenheit verließen um zu einem mächtigen Gegenschlag auszuholen. Vielleicht. Aber vorerst war es gut, die reine Luft zu atmen, warme Verrmilch zu trinken und den Garten zu pflegen.
Und immer, wenn sie einander in die Augen sahen, dann wussten sie: Wo du bist, da bin ich auch.

enkara_001

***

Ich wollte die Geschichte von Cato und Amira nicht einfach so enden lassen ohne ein Wort. Ob sie irgendwann wieder zurückkehren, steht in den Sternen. Aber so wohlvereint kann ich sie mit gutem Gewissen schlafen lassen.

Unsere kleine Farm findet sich übrigens in den Sümpfen von En-kara. Vielleicht sieht man sich ja mal. Aber wir sind wirklich selten anzutreffen.

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Comments
3 Responses to “Ruht sanft, Cato und Amira”
  1. Grae Ulich sagt:

    Danke. Danke für die schönen und teilweise völlig unerwarteten Vignetten und Handlungswendungen aus Gor. Auch wenn ich aus Zeit- und vielen anderen Gründen meinen Hintern schon lange nicht mehr nach Gor bewegt habe, so waren die Schilderungen von Amiras Erlebnissen doch immer so etwas wie ein kleines Guckloch in die Welt der Gegenerde und eine Erinnerung an die Zeit, an der sich unsere Wege auf Gor gekreuzt haben.

    Aber ich hoffe, Du lässt mich und Deine anderen Leser jetzt nicht völlig auf dem Trockenen sitzen!

  2. Tagita sagt:

    Das ist aber schade .. und ich dachte ich könnte mit Amira noch öfter rpen … LG, Tagita

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