Der Ubar & Start der Turmus Rollenspiel Hunt HEUTE

Wie zu erwarten gewesen war, war besonders die rote Kaste erbaut davon, unter einem Ubar dienen zu dürfen. Bereits vor der Ernennung eines Ubars durch den Hohen Rat waren die Rufe danach laut geworden. In Einzelfällen war es vorgekommen, dass sich Administratoren, die nicht der Kaste der Krieger entstammten zum Ubar ausgerufen hatten, aber Cato lag es fern die Grenzen seiner Kaste zu übersteigen. Die Fähigkeiten der hohen Kaste waren speziell. Und wer konnte eine Stadt besser durch Kriegszeiten führen als ein erfahrener, besonnener Krieger? Die rote Kaste würde ihm widerspruchslos folgen und die andere würden es Einsicht in die Notwendigkeiten tun oder schlicht aus Angst Leben oder Freiheit zu verlieren.

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Cato und Amira hatten den ersten Morgen frei von Ämtern dazu genutzt auszuschlafen. Administrator a.D. und Prätor a.D. hatten dann in Ruhe auf der Terrasse des Zentralzylinders gefrühstück und sich erst danach voneinander getrennt. Amira hatte den Vormittag in den Gärten von Turmus verbracht, kniend in den Kräuterbeeten. Es gab genug zu tun und sie hatte erst aufgehört, als das Zentralfeuer hoch am Himmel stand und ihr Hände, Knie und Rücken brannten. Sie ging davon aus, dass Cato in dieser Zeit den Ubar aufgesucht hatte um die Amtsgeschäfte zu übergeben.

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Seremides residierte im schönsten Quartier hoch oben über den Dächern von Turmus. Noch in der Nacht hatte man die Flagge des Ubars neben seiner Tür aufgehangen und ihm das purpurfarbene Gewand angetragen.  Er galt als in sich gekehrter, wortkarger Mann, der lieber handelte als viel redete. Sein Haar und sein Bart waren bereits in silber gereift, aber sein Körper war immer noch der eines Kriegers: groß, kräftig, muskulös und übersäht mit längst verblassten Narben. Seine letzten Kämpfe mochten eine Weile her sein, aber er war reich an Erfahrungen. Er duldete wenig Gesellschaft im Privaten, lediglich eine Kajira, die bereits in seinem Besitz geboren war, duldete er stetig in seiner Nähe. Beide hatte man zuvor selten in der Stadt gesehen. Aber nun, da er die Pflichten eines öffentlichen Amtes übernommen hatte, war er gezwungen sich das eine oder andere Mal zu zeigen und auch seine Kajira, ein weißblondes Mädchen namens Noelani, verließ den Zylinder nun ab und zu. Die freien Frauen der Stadt nahmen an, er schicke sie um ein Ohr an den Gerüchten in Backstube und Teehaus zu haben.

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Nach der Gartenarbeit wusch Amira sich die Hände und machte dann einen Spaziergang am Tempel vorbei Richtung Brunnenplatz. Wie immer hatten sich dort einige der freien Frauen von Turmus versammelt, aber auch viele Krieger waren auf der Palaststraße zu sehen. Offenbar hatte sie gerade die ersten Anweisungen von Seremides verpasst, aber das war kein großes Versäumnis, da man ohnehin in der ganzen Stadt von nichts anderem zu sprechen schien. Die freien Frauen zeigten sich fürs erste gehorsam und trugen über ihren farbigen Kastengewändern graue oder braune Umhänge aus einfachem Stoff. Dies sollte wohl dazu dienen, dass feindliche Tarnreiter von oben keine hochkastigen Frauen mehr identifizieren konnten. Die zweite Anweisung betraf die Requirierung von Schmuck aus Bronze oder Messing. Alles sollte eingeschmolzen und zu Pfeilspitzen umgearbeitet werden, bis die Lieferung der versprochenen Warten aus Teslit angekommen war.

Amira saß auf der Bank am Brunnen und dachte darüber nach, wie sie sich einst geweigert hatte ihre Kastenfarben zu ihrem eigenen Schutz abzulegen. Aber wenn sie es nicht tat, wäre es ein Konfrontationskurs zu Seremides. Und damit wäre dem Heimstein nicht gedient. Außerdem verlangte er die Kastenfarben nur abzudecken – was allerdings in Anbetracht der Witterungsverhältnisse – kein kleines Opfer war. Sie schwitzten sich in den Roben ohnehin schon fast zu Tode. Die wenigen Armspangen aus billigem Metall, die sie noch besaß würde sie ohne mit der Wimper zu zucken abgeben. Aber Helena und Catos Sklavinnen würden dem einen oder anderen Stück sicher nachweinen. Nun, Amira ging davon aus, dass das erst der Beginn war. Mit der Benennung eines Ubar lagen die Prioritäten von Turmus auf dem militärischen Sieg über Cos. Alles andere würde dem untergeordnet werden.

Die Zeit der Opfer hatte gerade erst begonnen.

***

Zeit für ein bißchen OOC-Werbung in eigener Sache:

Ab heute beginnt die Turmus Rollenspiel HUNT. Sie läuft bis zum 02.08.2013.

In Turmus versteckt stehen 12 Truhen mit kleinen Geschenken darin. Die Truhen lassen sich nur dann öffnen, wenn man eine Frage zum goreanischen Rollenspiel in Turmus richtig beantworten kann.

Diese Informationen kannst du dir als Reisender im Rollenspiel „erspielen“. Du wirst Charaktere treffen, die deine Fragen beantworten können oder die dir zumindest einen anderen Charakter nennen können, bei dem du Auskunft bekommst. Manches lässt sich auch durch Erforschen des Hafens und der Stadt herausfinden. Nicht alle Orte, an denen sich Truhen befinden, sind einfach so zugänglich. Manchmal musst du dir etwas einfallen lassen. Ein paar der Truhen sind auch recht gut versteckt, so dass du vielleicht suchen musst. Es gibt auch Orte, an denen freie Frauen oder Sklavinnen sich eine gute Lösung einfallen lassen müssen, um sie besuchen zu können. Vielleicht müssen sie sich auch in Gefahr begeben.

Die RP Hunt dient dazu, dass du Turmus, seine Bewohner und das Rollenspiel hier kennen lernst. Bitte sei kein Spielverderber und gib die richtigen Antworten nicht ohne Rollenspiel oder gar OOC weiter.

Die Wegweiser-Notecard steht ab heute am Landepunkt abholbereit.

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