Herr und Sklavin

„Once a girl truly understands that she is a slave, and there is no escape for her, once she understands it truly, emotionally, categorically, intellectually, physiologically, totally, deeply, profoundly, in every cell in her beautiful body, a fantastic transformation occurs in her. She then knows she is truly a slave. She then becomes wild and free, and sexual, and cares not that she might be scorned by the free eihter for her miserable condition or helpless appetites; she knows she will be what she must, she has no choice; she is slave. Women, in their heart, long to submit; this is necessary for the slave girl; she must submit or die; submitted, she is thrilled to the core; she lives then for love and service, bound to will of her master: The joy of the slave girl may seem incomprehensible the the free, but it is reality.“

Beasts of Gor, p. 55

***

Licht und Wärme von Lar Torvis schien Dionyza mit jedem Tag in den Kerkern des Lurius ferner zu rücken. Sie trug weder Kragen, noch hatte man sie gebrandet, aber viel schwerer als die äußeren Zeichen der Versklavung wog ihr innerliches Sehnen nach Trajanos. Den größten Teil des Tages verbrachte sie allein, angekettet an Händen und Füßen an einem massiven eisernen Ring in der Wand, so dass sie sich nicht selbst berühren konnte. Die Besuche von Trajanos wurden zur einzigen Abwechslung in Stunden der Kälte und der Dunkelheit, obwohl er keinen Hehl daraus machte was er über ihre wahre Natur dachte und sie auch so behandelte.

Er ließ sie mit Sklavenbrei füttern und genoss ihre Hilflosigkeit um ihr ein ums andere Mal vorzuführen, welch verzehrendes Feuer in ihr loderte. Hierbei beschränkte er sich aufs Demütigen und Reizen und gewährte ihr kein einziges Mal die vollständige Erfüllung – so wie er sie auch nicht öffnete. Er ließ Dionyza nicht im Zweifel darüber, dass dies alle die Vorbereitungen waren, die er für seinen Onkel Lurius traf. Er wollte, dass sie auf allen Vieren vor Erregung zerfließend, um ihre Versklavung bat, wenn es soweit war.

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Die Tage im Kerker schienen endlos über jeden denkbaren Zeithorizont hinauszuwachsen. Dionyzas Körper befand sich mitten im Sturm ihrer erweckten Sexualität. Trajanos Berührungen waren grob, aber es waren Berührungen und jede einzelne von ihnen versetzte sie in ungekannte Erregung. Schließlich brauchte er sie nur anzusehen und sie entflammte ohne weiteres Zutun während ihr Leib immer hungriger nach Erfüllung drängte. Das Leugnen ihrer selbst, das geweinte, das geflüsterte, das gestammelte „Ich bin keine Sklavin“ wurde von Tag zu Tag weniger bis es schließlich versiegte. Sie brachte es nicht mehr über die Lippen und schließlich verschwand es aus ihrem Denken.

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Sie wollte nichts mehr sein als das. Sie wollte ihm gefallen, ihm gehören. Schließlich in einer Ahn der tiefsten Verzweiflung, denn man hatte Mädchen geschickt um sie für Lurius herzurichten, erinnerte sie sich an das Ritual der Unterwerfung. Das Leben, in dem man es sie gelehrt hatte, kam ihr fern und unwirklich vor. All ihr Tun und Handeln war bestimmt gewesen von Dingen, die nun bedeutungslos geworden waren. Sie wusste, Trajanos war Krieger, er würde die Unterwerfung akzeptieren oder sie töten, so wollte es sein Kodex.

Schließlich kniete sie sich vor ihm nieder, hob die Hände über den Kopf, verschränkte die Handgelenke und senkte den Kopf. Nichts desto trotz erklangen ihre Worte in aller Deutlichkeit. „La Kajira.“ Obwohl es kühl war in dem unterirdischen Gemäuer rannen ihr nun Schweißtropfen über Stirn und Rücken. Auch jetzt trug er sein Gladius, sie hatte ihn nie zuvor ohne dieses gesehen. Eine kleine Ewigkeit lang hörte sie nur seine Atemzüge. Er stand regungslos vor ihr, die Beine wie Bäume verwurzelt im Boden. Aber dann erklang nicht das metallene Geräusch, mit dem ein Gladius aus der Scheide gezogen wird, sondern seine Stimme.

„Du willst meine Sklavin sein. Du wirst meine Sklavin sein. Du hast keine Namen mehr, keine Vergangenheit. Du bist nichts als mein Besitz. Ein Mädchen am Ende meiner Kette.“

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Er nahm sie im Knien, die Hände vorn zusammengebunden, schnell und ohne Rücksicht und dennoch war es der Moment ihrer Erfüllung, ihrer angestauten Sehnsucht. Der Geruch von Blut, Schweiß und Samen hing im Raum und schien ihr wie das köstlichste Parfüm. Sie war noch gar nicht ganz wieder bei sich, als er sich bereits aus ihr zurückzog und mit ihr sprach.

„Ich schicke den Schmied um dir meinen Kragen anzupassen. Außerdem eins meiner Mädchen um dich einzuweisen. Morgen komme ich und setze dir das Brand. Außerdem wirst du geschmückt werden mit kleinen goldenen Ringen. Du wolltest doch Gold und Edelsteine, nicht wahr?“

Er lachte und wandte sich zum Gehen.

Sie blieb zurück. Er hatte ihr wieder die Hände auf dem Rücken gebunden, so dass sie das kleine Wunder nicht ertasten konnte, was sich zwischen ihren Beinen so klebrig und doch so süß anfühlte. Er hatte sie genommen. Sie war nun seine Sklavin. Seine geöffnete Sklavin.

Der nächsten Tage trafen sie in voller Härte.

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Es war nicht nur das Brand, das er ihr setzte, sondern er durchstach auch ihre Nippel mit einer Nadel um Ringe hindurchzuziehen. Außerdem empfing sie elf Hiebe mit der Kurt und er setzte seine volle Kraft hinein. Sie sollte die Kurt fürchten, nicht lieben.Und der Gedanke an den Schmerz sollte ihr helfen, sich vor Strafen zu fürchten und sich anzustrengen. Dann ließ er sie mit den anderen Sklavinnen im Palast seines Onkels zurück.

„In ein paar Tagen bin ich wieder da“, hatte er gesagt, während er ihm warmen Bad entspannte und sie ihn wusch.

„Was soll ich tun, wenn die anderen Mädchen versuchen mich zu töten?“, fragte sie leise. Tatsächlich hatte sie panische Angst und fühlte sich wie in einen Käfig mit wilden Tieren geworfen, die nur darauf warteten, sie zu zerfleischen. Wie schrecklich hatte sie die Mädchen behandelt, als sie noch frei war.

„Der einzige, der das Recht hat, dich zu töten, bin ich, Sklavin.“ Seine Stimme klang entspannt. „Sie werden dich vielleicht schlagen, dir an den Haaren reißen oder dir andere schmerzhafte Streiche spielen, aber sie werden nicht wagen mein Eigentum zu beschädigen.“

Sie betrachtete die Narbe auf seiner Brust und begann leise zu stöhnen, während sie ihn weiter wusch. „Ja, mein Herr.“

Zum ersten Mal erkannte sie in seinem Blick etwas wie Zufriedenheit, als sie den Kopf hob. „Du lernst schnell.“

„Weil ich einen guten Lehrmeister habe, mein Herr.“ Es war ihr unmöglich in seiner Nähe keine Erregung zu spüren. Ihm nicht gefallen zu wollen.

Sie liebte ihn.

Vor nicht allzu langer Zeit hatte Trajanos einer freien jungen Frau namenes Dionyza einen Olivenkern vor die Füße gespuckt und ihre kleinen Brüste belacht und die freie junge Frau namens Dionyza hatte sich geschworen, ihm das eines Tages heimzuzahlen.

Aber es gab keine Dionyza mehr, die dies Vorhaben hätte umsetzen können.

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  1. […] Trotz des Sturms empfinde ich meine Entscheidung als die richtige. So bleiben Dir, Vater, weitere Demütigungen erspart bei der Suche nach einem passenden Gefährten für mich, der mich nimmt, obwohl ein jeder in der Stadt weiß, was ich einst tat und war. […]



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