Die große Jagd zu En’kara

Allmählich fand Cato in seine alte Geschäftigkeit zurück. Die Reise zur En’kara Messe ins Sardar Gebirge ließ sein gesundheitlicher Zustand noch nicht zu, aber er hatte über eine Alternative nachgedacht und Amira von seiner Idee erzählt, als sie erschöpft und entspannt nach seiner Rückkehr in Amiras Schoß in den Fellen lagen. Eine große Jagd sollte es werden in den Wäldern von Turmus, die sich bis weit hinein in die Vosk-Ebene ausdehnten.

Mischwälder mit verschlungenen Pfaden, zuweilen noch unberührt von der menschlichen Natur, Richtung Delta gab es sumpfige Ausläufer, vor denen man sich in Acht nehmen musste. Aber vor allem gab es eines in rauen Mengen: Wild, das nur darauf wartete zum Vergnügen einer Gesellschaft von Hochkastigen gejagt zu werden.  Amiras Herz begann aufgeregt zu schlagen. Seit damals, als Cato mit ihr in Belnend zum ersten Mal auf die Jagd gegangen war, hatte sie diesen Zeitvertreib nicht mehr missen wollen. Auch in Turmus hatte sie ausgedehnte Ausritte auf ihrem Tharlarion unternommen und dabei das ein oder anderen Wildvulo und sogar ein junges Tabuk geschossen.

Aber Cato wäre nicht Cato, wenn er mit dem Vergnügen nicht auch politisches Kalkül verknüpfen würde. Alle befreundeten Städte und ihre Anführer sollten eingeladen werden. Und da En’kara eine Zeit des Friedens war, wollte er die Einladungen nicht nur auf die befreundeten Hochrangigen und Machthaber beschränken. Eine Jagd, so seine Auffassung, biete doch immerhin den willkommenen Anlass eines Kräftemessens untereinander ohne kriegerische Handlungen zu provozieren. Wo sonst, so fragte er amüsiert, während er Amira in seinen Armen hielt, wo sonst konnte man seinen Reichtum und sein Geschick besser zur Schau stellen als bei einer groß angelegten Jagd?

Am Abend ließ Cato eine kurzfristige Einladung an die Mitglieder des Hafenrates und die Delka-Lictores entsenden und unterbreitete seine Vorstellungen für die geplante Großveranstaltung. Seine Ideen fanden Anklang und so würde es neben der Jagd wohl auch ein kleineres, gut organisiertes Treffen der Kasten geben mit entsprechendem Programm.  Bis zur Mitte der Hand hatten die Bürger und Bewohner nun Zeit, ihre Wünsche und Vorstellungen mitzuteilen.

Auch Thäss, der Jäger, war bei der Sitzung anwesend. Zehn Silber hatte Amira ihm geboten, wenn er herausfand, wo die flüchtige Rencerin Elaine sich aufhielt. Und zehn weitere Silber, wenn er sie ihr brachte, egal ob tot oder lebendig.

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***

OOC

Die Vorbereitungen für die En’kara Jagd sind im Gange. Wir bitten alle Vorschläge auf NC bis Mittwoch bei Beric oder mir einzureichen oder in den Briefkasten an der Hafenmeisterei zu werfen.

Wie gestern besprochen möchten wir zu diesem Zweck eine Fullsim mieten, damit wir weder was Prims noch was Avatare angeht, eine Begrenzung haben. Die Veranstaltung ist für den 5.-7. April geplant. Der Freitag ist als Tag der Anreise gedacht. Die Jagd stellt den Höhepunkt dar und wird vermutlich am Sonntag stattfinden.

Wir suchen für die Jagd vor allem noch Spieler, die Lust haben das Wild mit Beastmeter zu geben.

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