Dunkle Machenschaften

Vayiena, die Gefährtin ihres Herrn ihres Herrn, scheint genauso ahnunglos wie Chrysa selbst zu sein, was die neue Präfektin mit dem neuen Kontor unten am Hafen angeht. Aber mit ihrem Vater und ihrem Gefährten hat sie wohl auch andere Sorgen, mit denen sie sich befassen kann. Wenn ihr Vater Geschenke macht, in diesem Fall ein großes Handelsschiff, so sind – ähnlich wie bei Gar – immer Forderungen damit verknüpft.

Selbstlos sind eben nur Kajirae. Und die auch oft nur, weil man sie dazu zwingt.

Chrysa kann den Blick jedenfalls kaum von den neu bezogenen Räumen abwenden, während ihr Herr und seine Gefährtin sich über das neue Schiff unterhalten. Am Abend schließlich hat Chrysa Gelegenheit wieder dorthin zu kommen, natürlich wie üblich an der Leine. Allein darf sie ja keinen Schritt tun.

Viele fremde Söldner stehen umd das Kontor herum und es gibt eine Gefangene mit einer Haube über den Kopf, über deren Herkunft ihr Herr sich sehr aufregt und die Stimmung zwischen  Gar und Morgaine trübt sich noch etwas mehr, wenn am Vortag schon von Heiterkeit wenig zu spüren war.

Am nächsten Tag muss Chrysa ihre Blattgoldauflagen entfernen, den Schmuck abnehmen und sich unauffällig kleiden. Ihr Herr, in seiner Reisekleidung, nimmt sie mit an das Ufer des Laurius, wo sie eine Weile warten, bis die Präfektin mit ihren beiden Kajirae und der Gefangenen erscheint. Im alten Bauernhof kommt es erneut zum Streit darüber, was mit der Frau nun geschehen soll, deren Identität von großer Brisanz scheint, wenngleich Chrysa das nur erspüren kann, für alles andere sind weder ihr Verstand noch ihre Erfahrungen in politischen Angelegenheiten groß genug.

Die Gefangene entgeht nur knapp dem Tod und muss dazu einen Handel eingehen, den einige Freie als schlimmer als den Tod betrachten würden. Als sie sich die Haube vom Kopf reißt, fließt rotes langes Haar über ihre Schultern und Chryas kann den Blick gar nicht abwenden von der Frau, die den Tod vor Augen nun gar nicht anders kann, als sich dem Handel zu beugen. Gar zwingt sie im Tempel einen Schwur abzulegen und schickt Chrysa derweil zum Palast um der Frau eine einfache Robe zu besorgen.

Nachdem Chrysa der in Tränen aufgelösten Frau beim Ankleiden geholfen und sie in den Palast gebracht hat, ging alles recht schnell. Die Freie mit dem roten Haar erhielt Anweisungen von Chrysas Herr und eine Schiffspassage in ihre Heimat zurück.

Im Anschluss schien Chrysas Herr deutlich erleichtert zu sein und gab gab sich sinnlichen Vergnügungen mit zweien seiner Kajirae hin, Chrysa und Tamela.

Advertisements
Comments
One Response to “Dunkle Machenschaften”
Trackbacks
Check out what others are saying...
  1. […] er sich nicht zweimal bitten! Ohne lange nachzudenken, in seiner edlen Administratorenrobe und in Begleitung zweier seiner Sklavinnen – Vanya und Chrysa – eilte er fasst die lange Straße herunter zum […]



Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: