Ermittlungen

Es war Colette, die den Polizeibeamten zuerst sah. Wie ein begossener Pudel stand er plötzlich auf der Dachterrasse, sichtlich verlegen darüber, den Hausherrn und das Hausmädchen bei Zärtlichkeiten im Jacuzzi zu überraschen. Da er weder mitbaden wollte noch ein Glas Champagner annahm, bat der Hausherr ihn doch zu sagen, was er auf dem Herzen hatte und vor allem, was ihn auf den Privatbesitz der Familie Narstrom trieb.

Während Colette die Brustwarzen des Hausherrn weiter liebkoste, berichtete der junge Kerl mit hochrotem Kopf davon, dass man einen Serienmörder vom Festland suchte und man vermutete, er könne sich vielleicht auf Forfax herumtreiben. Dieser Gedanken löste bei Colette Bestürzung aus, beim Hausherrn dagegen eher Erheiterung. Ein Versteck auf einer Insel wie dieser – wo jeder jeden kennt? Sir Warrhol lies sich von dem jungen Kerl eine Personenbeschreibung geben und stellt dann fest, dass ihm auf Anhieb kein dunkelhaariger Mann von etwa 1.80 m Größe aufgefallen sei.

Colette ging in Gedanken die Gäste durch und schüttelte den Kopf, dachte aber im Stillen an das Bordell im Wald, das doch sicher ein gutes Versteck für Gesindel und Psychopathen war. Natürlich hielt sie den Mund darüber und lächelte stattdessen den junge Polizeibeamten freundlich an um ihm etwas Mut zu machen.

Die Gedanken des Hausherrn dagegen schweiften gleich Richtung Sanatorium ab, wo das aufgegriffene Mädchen sediert und fixiert lag und auf die Untersuchung des Schweizer Arztes wachte, den seine Frau für eben diesen Zweck konsultiert hatte. Die kriminelle Energie seiner Gattin hatte ihn ein wenig überrascht, aber es war schwer ihrem Sog zu widersehen, wenn sie sich etwas in den Kopf gesetzt hatte. Ein gutmütiges Lächeln schlich sich auf seine Lippen, als Colette mit ihren weichen Lippen an seinem Bauch abwärts wanderte, während der Junge in Polizeiuniform sich höflich stammelnd verabschiedete.

„Zur Sicherheit werden wir die weiblichen Gäste und Angestellten bitten, das Haus nach Einbruch der Dunkelheit nicht mehr ohne Begleitung zu verlassen“, verkündete er zufrieden und gab sich dann den erotischen Zärtlichkeiten der kleinen Französin weiter hin.

OOC
Allmählich gelingt es und auch Handlungsstränge in das laufende RP zu integrieren, in das Gäste eingebunden können, wenn sie sich darauf einlassen wollen und können. Nach und nach werde ich versuchen die Spielbereiche auf der Insel besser miteinander zu verknüpfen.
Für Gäste stehen jetzt kleine Gästehäuser zur Verfügung, die den Aufenthalt auf der Insel plausibler machen und eine weitere Rückzugsmöglichkeiten vom Trubel im Haus bieten, außerdem verteilt sich das Geschehen dann besser auf der Insel.

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